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Kontakt

Kreishandwerkerschaft Coesfeld
Borkener Straße 1
48653 Coesfeld

Öffnungszeiten:

Mo. bis Do.  8.00 - 17.00 Uhr
Fr.                  8.00 - 15.00 Uhr

Tel.: 02541 9456-0
Fax: 02541-9456-66

info@kh-coesfeld.de

>>  alle MitarbeiterInnen

Das neue Programm der KH-Coesfeld: BOP - Berufsorientierungsprogramm

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Edith-Stein-Schule Senden
Das vom Bundesbildungsministerium ins Leben gerufene aktuell bei der Kreishandwerkerschaft Coesfeld installierte Förderprojekt startete am 13.09.2010 mit vollem Erfolg in Kooperation mit der Gemeinschafts-Hauptschule beim Handwerks-Bildungsstätten e.V. in Lüdinghausen und wird auch weiterhin in diesem Schuljahr in Kooperation mit Förder-, Haupt- und Realschulen aus der Region angeboten. In dem Programm haben Schüler/innen mit Interesse für handwerkliche Berufe oder eine andere duale Ausbildung in der Regel ab Klasse 8 die Möglichkeit an drei unterschiedlichen Standorten in folgenden Fachbereichen:
  • Lebensmittelgewerbe,  z. B. Bäcker/-in, Konditor/-in, Fleischer/-in 

  • Kaufmännische Berufe, z. B. Bürokaufmann/-frau, Fachlagerist/-in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel

  • Fachkraft für Lagerlogistik  

  • Bau- und Ausbaugewerbe, z. B. Maler/-in und Lackierer/-in,
  • Maurer/-in
  • Holzgewerbe, z. B. Tischler/-in (Schreiner/-in), Parkettleger/-in

  • Gewerbe für Körperpflege, z. B. Friseur/-in, Kosmetiker/-in
  • Elektro- und Metallgewerbe, z. B. Metallbauer/-in, Elektroniker/-in,

  • Kraftfahrzeugmechatroniker/-in,

  • Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

erste praktische Erfahrungen zu sammeln. Zeitgleich werden allgemeine Informationen über die Berufsaubildung vermittelt. Für jede/n Schüler/in wird eine berufsübergreifende individuelle Potenzialanalyse (Kompetenzfeststellung / Profiling) nach dem standardisierten hamet2-Testverfahren angeboten. Das Profiling wird in einem Zertifikat dokumentiert und am Ende des Berufsorientierungsprogramms den Jugendlichen überreicht. Das Zertifikat erhält Aussagen zu Neigungen, Eignungen, Grundqualifikationen, handwerklichen Fähigkeiten, Entwicklungspotentialen, Ausbildungsreife sowie eine Stärken-Schwächen-Analyse. Das Programm bietet den Jugendlichen schon früh die Möglichkeit, mit der vorgeschalteten Potenzialanalyse die eigenen Fähigkeiten und Interessen auszuloten. Die Jugendlichen machen sich selbst auf die Suche nach ihren Fähigkeiten und können eigenhändig schweißen, sägen, malern, schminken, strähnen, schneiden, kochen, nähen, servieren… und feststellen, wie viel Freude es bereitet, selbst etwas herzustellen. Sämtliche Projektarbeiten / Werkstücke können von den Jugendlichen mit nach Hause genommen werden. Durch das Programm wird aber auch die Gelegenheit für Mädchen und Jungen gefördert, für sie ungewöhnliche Berufe auszuprobieren. So können sich Mädchen als Metallbauerin erproben oder Jungen Berufe aus der Hauswirtschaft  oder aus den Bereichen Friseur und Kosmetik kennen lernen.

Der präventive Ansatz des Programms lautet: Frühzeitig einen realistischen Einblick in die Berufswelt zu gewinnen, um dadurch mehr Sicherheit bei der späteren Berufswahl zu schaffen. Hierbei erfolgt auch bei den Jugendlichen eine Sensibilisierung bzgl. der gegebenen Notwendigkeit v.a. auch Grundlagenfächer wie Deutsch und Mathe beherrschen zu können, um später in einen handwerklichen oder anderen dualen Ausbildungsberuf überhaupt erfolgreich einzumünden.  Das Programm soll zu einer Senkung der immer noch zu hohen Schul- und Ausbildungsabbrüche führen und gleichzeitig dem bestehenden Fachkräftemangel entgegenwirken.  Die enge Zusammenarbeit der Bildungsträger mit den Real-, Haupt- und Förderschulen sowie dem Handwerk in der Region als auch mit den Beratungsinstitutionen steht hierbei besonders im Vordergrund und vervollständigt den präventiven Ansatz.