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04.08.2010

Aus zwei mach eins: Vereinigte IKK Interview mit Werner Terlohr, Vorstandsvorsitzender der IKK

Die Signal Iduna IKK und die IKK Nordrhein haben fusioniert. Der neue Name der bundesweit agierenden Krankenkasse: Vereinigte IKK.
Verstehen Sie sich trotzdem weiterhin als Partner des Handwerks?
Werner Terlohr: Die Signal Iduna IKK und die IKK Nordrhein haben ihre Wurzeln im Handwerk. Diesem bleibt selbstverständlich auch die Vereinigte IKK eng verbunden. Die Fusion ist eine wichtige Entwicklung für das IKK-System und unterstreicht die Position der Vereinigten IKK als Partner des Handwerks. Seit dem 1. Juli belegen wir mit 1,6 Millionen Versicherten Platz 13 von etwa 165 gesetzlichen Krankenkassen. Dies bedeutet eine starke Verhandlungsposition, die wir im Interesse unserer Kunden ausschöpfen.

Welche Tarif- oder Leistungsänderungen gibt es durch die Fusion?
Werner Terlohr: Das Motto unserer Fusion lautet: Das Beste aus zwei Welten
zusammenfügen. Wir haben Leistungen und Tarife beider Krankenkassen verglichen und das jeweils bessere Angebot für die Vereinigte IKK übernommen. Versicherte der
ehemaligen IKK Nordrhein erhalten dadurch beispielsweise zusätzliche Leistungen bei der Haushaltshilfe und können sich in den Arzttarif persönlich-plus einschreiben. Auch das Bonusprogramm einfach-gesund-plus gilt ab sofort für alle Versicherten, die sich damit eine Zusatzversicherung ohne Mehrkosten sichern können.

Welche Vorteile haben die Betriebe im Handwerk?
Werner Terlohr: Für rund 190.000 Betriebe und deren Mitarbeiter bieten wir
maßgeschneiderte Gesundheitsförderung. Ob Dachdeckermeister oder Friseurlehrling – unsere Gesundheitsmanager wissen, welche Tätigkeiten „ins Kreuz“ gehen, und schaffen Abhilfe. Auch das Bonusprogramm für Betriebe wird es weiterhin geben. Engagierte Unternehmen werden dabei doppelt belohnt: mit gesunden Mitarbeitern und finanziell durch die Vereinigte IKK. Übrigens: In Kürze werden wir ein eigenes Zentrum für Gesundheitsförderung gründen.

Wo wird das Zentrum für Gesundheitsförderung errichtet und welches Konzept
steht dahinter?

Werner Terlohr: Das geplante Zentrum für Gesundheitsförderung in Düsseldorf fasst
verschiedene Maßnahmen unter einem Dach zusammen: zum einen alle Instrumente der betrieblichen Gesundheitsförderung – also unser Bonusprogramm für Betriebe und die IKKimpuls-Werkstatt mit ihren vier Bausteinen Analyse, Zirkel, Report und Trainings. Zum anderen soll der Bereich der Prävention von hier aus betreut und organisiert werden. Unsere Kunden profitieren so von gebündelten Kompetenzen unserer Mitarbeiter und von schnelleren Abläufen, die durch das Zentrum für Gesundheitsförderung ermöglicht werden.

Warum sollen sich Versicherte für die Vereinigte IKK entscheiden?
Werner Terlohr: Wer wie die Vereinigte IKK keinen Zusatzbeitrag erhebt, ist klar im
Vorteil. Doch es kommt auch auf die individuelle Note an: also kompetente,
sympathische Beratung und Vorteile, die auf die Lebensphase und persönliche Situation ausgerichtet sind. Am besten sind Konzepte, die auf Gegenseitigkeit beruhen, wie unser Arzttarif persönlich-plus. Wer etwas für die Gesundheit tut, wird von uns belohnt – nicht von der Stange, sondern individuell: ob Gesunde oder Erkrankte, Berufsstarter oder Rentner, Singles oder Familien.

Wie erfolgreich war die Vereinigte IKK bisher im Jahr 2010 und welche Ziele hat
sie für die Zukunft?

Dank einer soliden Finanzpolitik und erfolgreichem Kostenmanagement ist die
Vereinigte IKK für die Zukunft gut aufgestellt – wir halten unser Versprechen und
erheben 2010 keinen Zusatzbeitrag. Außerdem werden wir unsere Marktposition weiter stärken. Schon in den ersten sieben Monaten dieses Jahres haben wir über 78.000 neue Versicherte gewonnen. Ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Den Wettbewerb nehmen wir also sportlich: Wir haben ein gutes Team und innovative Ideen – also beste Voraussetzungen dafür, dass die Vereinigte IKK auch 2011 in der oberen Liga der gesetzlichen Krankenkassen mitspielen wird.