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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:24 Uhr Seite 1 A11-1562 News im Handwerk Titel 7:A11-1562 News im Handwerk Titel 12.07.2011 19:22 Uhr Seite 1 · · · · Politik und Handwerk 25 Jahre Handwerks-Bildungsstätten e.V Weiterbildung Aus den Innungen 13/Juli 11

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:24 Uhr Seite 2 Es geht weiter aufwärts Einige Skizzen zur Konjunktur, Weiterbildung und zum Image Keine Frage: Mit der Handwerkskonjunktur geht es weiter aufwärts. Die Betriebe merken es, Umfragen bestätigen die Entwicklung. Anzeichen dafür waren seit Monaten erkennbar. Jetzt hat sich der Trend stabilisiert. Es zeigt sich erneut: Für die Konjunktur und für das Handwerk insgesamt gilt die Kernaussage der Imagekampagne "Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan." Dieses nebenan, das sind unsere Betriebe und ihre fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das sind die Innungen mit ihrem Dienstleistungszentrum: der Kreishandwerkerschaft. Und das sind die Bildungsstätten. Gerade unserer Bildungseinrichtungen leisten mit ihrem vielseitigen Angebot einen Beitrag dazu, den Arbeitsmarkt zu stabilisieren und die Chancen von Menschen, die Arbeit suchen oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind, zu verbessern. Und sie unterstützen mit ihren Kursen auch Schülerinnen und Schüler bei der beruflichen Orientierung. Das Jubiläum des Handwerks-Bildungsstätten e.V., über das wir in dieser Ausgabe ausführlich berichten, hat deutlich gemacht, wie wichtig diese Einrichtungen sind und welchen Beitrag die Bildungsstätten für die Wirtschaft auch in der Weiterbildung leisten. Daneben zeigen wir auf, wie vielseitig das Handwerk eingebunden ist in die regionale und überregionale Politik, welche neue Initiativen und Rahmenvereinbarungen existieren und welche Schwerpunkte in der Innungsarbeit bestehen. Und wir wollen unsere Aktivitäten nutzen, um die Betriebe dabei zu unterstützen, die Fachkräfte zu sichern. Das ist eine Herausforderung, die wir bewältigen müssen ­ gerade angesichts der guten Konjunktur und der hoffentlich weiterhin guten Entwicklung. Die Betriebe haben dabei die Kreishandwerkerschaft an ihrer Seite. Inhalt Politik und Handwerk in der Region Seite 3 bis Seite 6 Aus den Handwerks-Bildungsstätten Seite 7 bis 11 Seite 7: 125 Jahre HBS e.V. Seite 10: Berufsorientierungsprogramm Kreishandwerkerschaft: Partner und Initiativen Seite 12 bis 18 Kreishandwerkerschaft und Innungen Seite 19 bis Seite 23 Neue Innungsmiglieder Seite 22 bis Seite 23 Termine Freitag, 22.07.2011, 19.00 Uhr Pictorius-Berufskolleg Coesfeld Lossprechungsfeier Baugewerken-, Dachdecker-, Maler- und Lackierer-, Steinmetz- und Bildhauer- und TischlerInnung Samstag, 23.07.2001, 16.00 Uhr Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg, Lüdinghausen Lossprechungsfeier Friseur-, Bäcker-, Tischler- und Fleischer-Innung Sonntag, 24.07.2011, 10.00 ­ 17.00 Uhr Ausstellung der Tischler- Gesellenstücke Technologie-Zentrum, Stockum 1, Coesfeld Sonntag, 24.07.2011, 10.00 ­ 18.00 Uhr Ausstellung der Tischler-Gesellenstücke Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg, Lüdinghausen Samstag, 03.09.2011 Tag des Handwerks Informationsstände in den Innenstädten von Lüdinghausen, Dülmen und Coesfeld Mittwoch, 30.11.2011, 15.30 Uhr Verleihung Goldener Meisterbriefe Technologie-Zentrum, Stockum1, Coesfeld Kommen Sie gut durch den Sommer! Ihre Kreishandwerkerschaft Norbert Hoffmann Kreishandwerksmeister Dr. Michael Oelck Hauptgeschäftsführer chen Sie wegen der grog werd en. Zu r Unterstü tzung, icht. In Zusam orientie rungs- berufsv orErwach ilft, die ldung Wir Die Kre ishandw erker und die Innung schaft en Handwe rks-B -Techno ildungsstätten e logie-Ze ntrum .V. Sind Sie schon Innungsmitglied? Sichern Sie sich Ihre Vorteile! Ihr Ansprechpartner: Ulrich Müller Tel.: 02541-9456-18 E-Mail: mueller@kh-coesfeld.de Bitte beachten Sie auch unsere Beilage zu dem Thema! Borkener Str 1 · 486 53 Coesf eld · Tel .: 02541 9456-0 · Fax: 025 41 9456-6 6 · E-M ail: inf o@khcoesfe ld.de · Internet: www.k h-c oesfeld .de

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:24 Uhr Seite 3 Politik und Handwerk in der Region Bundesministerin gratuliert zum 25-jährigen Jubiläum des Handwerks-Bildungsstätten e. V. Dr. Ursula von der Leyen, MdB, zu Gast im 4. Forum Politik und Mittelstand Kontakt mit den Menschen vor Ort Der Rundgang durch die Handwerks-Bildungsstätten zum 25jährigen Jubiläum des HBS e.V. (Handwerks-Bildungsstätten) beeindruckte die Bundesarbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen sichtlich. In der KFZ-Schulungsstätte erklärten die Auszubildenden in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung aus dem ersten Lehrjahr der Ministerin einiges zu Bremsscheiben und Autobatterien. "Dass rot hier plus ist und schwarz minus, entspricht aber nicht meiner Farbenlehre" scherzte die Ministerin. Bei der Besichtigung der Werkstätten schüttelte sie vielen Lehrgangsteilnehmern die Hände und hörte interessiert zu. In der Tischlerei zeigten Jugendliche der berufsvorbereitenden Maßnahme ihre Fähigkeiten und die Ministerin schnupperte begeistert "Werkstattluft". Ausbilder Christian Pöpping überreichte einen kunstvollen, mit der modernen CNC- Mit der Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen freuten sich (von links) Norbert Hoffmann, Kreishandwerksmeister, Hans Rath, Präsident der Handwerkskammer, Dr. Michael Oelck, Hauptgeschäftsführer, MdB Karl Schiewerling sten. Ich kann Ihnen nur empfehlen, das auch einmal zu machen" forderte die Ministerin die Gäste auf. und Mittelstand" mit dem Thema "Fachkräfte sichern - Potentiale gemeinsam aktivieren" traf mit der Aktualität den Nagel auf den Kopf. Dr. Ursula von der Leyen stellte den ca. 170 Teilnehmern aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft eindrucksvoll dar, wie wichtig Fachkräfte für die Wirtschaft und besonders für die kleinen und mittleren Unternehmen der Region sind und dass diesem Fachkräftemangel mit allen Mitteln entgegengewirkt werden müsse. "Der Mangel an qualifizierten Fachkräften ist die Achillesferse der deutschen Wirtschaft" so von der Leyen. "In 15 Jahren wird es 6,5 Mil. Erwerbstätige weniger geben ­ wenn wir nichts ändern". Es gelte bundesweit, aber gerade auch in einer "Boom-Region" wie dem Westmünsterland, mit einer historisch niedrigen Arbeitslosenquote von nur ca. 3 %, Ansatzpunkte für die Politik und Wirtschaft zu finden. So sei es Aufgabe, gemeinsam dem demographischen Wandel entgegenzutreten. Darüber hinaus würden die Weichen für die vermehrte Zuwanderung von qualifizierten ausländischen Arbeitnehmern gestellt. Noch immer müssten die Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen verbessert, die Abbrecherquoten verringert und Kinder Ursula von der Leyen im Gespräch mit einer Auszubildenden in der Tischlerei des Technologie-Zentrums Maschine gefertigten Kubus, den Frau von der Leyen stolz im anschließenden Forum präsentierte. ."Es macht einfach Spaß, sich die Dinge vor Ort anzuschauen, die unterschiedlichen Gerüche zu erschnuppern und die Werkstoffe zu erta4. Forum Politik und Mittelstand mit 170 Teilnehmern Das bereits zum 4. Mal und in diesem Jahr parallel zum Jubiläum des HBS e.V. initiierte zweistündige Forum "Politik

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:24 Uhr Seite 4 Politik und Handwerk Grundwerte der Region Karl Schiewerling zeigte sich in der Runde vom Münsterland überzeugt: "Die inhabergeführten Unternehmen, die gut ausgebildeten, fleißigen Mitarbeiter, die von einer christlichen Grundeinstellung geprägte Kultur und letztlich das hohe Maß an ehrenamtlicher Verantwortung sind die vier Faktoren, die unsere Region auszeichnen". Ferdinand Limberg sprach als Praktiker und führte einige Beispiele aus seinem Betrieb zur Integration von Mitarbeitern an. "Wir müssen auch den etwas Schwächeren wieder eine Chance geben, um alle Potenziale zu nutzen". Dialog mit der Kommunalpolitik 170 Gäste verfolgten interessiert das "Forum Politik und Mittelstand" und Jugendliche erfolgreicher an die Ausbildung herangebracht werden. Zudem müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter ständig weiterbilden. Technologiezentrum: Synonym für deutsche Kernkompetenzen Diesen Aufgaben wird gerade in den Technologie-Zentren der Kreishandwerkerschaft Coesfeld besondere Priorität eingeräumt, lobte die Ministerin. "Das Technologie-Zentrum ist ein Synonym für deutsche Kernkompetenzen: Sie bearbeiten ein breites, innovatives Spektrum und vermitteln fundiertes Wissen". So gratulierte Ursula von der Leyen zu einem erfolgreichen Vierteljahrhundert Ausbildung, Berufsorientierung und Weiterbildungsarbeit, Innovation und Qualitätssicherung in der Region. Kreishandwerksmeister Norbert Hoffmann und Dr. Michael Oelck dankten der Ministerin für den Besuch und stellvertretend auch für die langjährige anteilige Förderung des Zentrums in Coesfeld und Dülmen, insbesondere für technische Ausstattungen mit Landes- und Bundesmitteln. Auch der Kreis Coesfeld unterstützte das Handwerk, zuletzt im Rahmen des Konjunkturpaketes II. Denn allein durch Kursgebühren seien die Grundsicherung der beruflichen Bildung, eine intensive Berufsorientierung und integrative Maßnahmen vor dem Hintergrund der sich schnell wandelnden technischen Anforderungen nicht zu finanzieren. Das Handwerk investiert jedes Jahr in erheblichem Maße aus eigenen Mitteln in die Bildungsstätten und ist alleinig für die wirtschaftliche Unterhaltung zuständig. Bei der Podiumsdiskussion, souverän von Dr. Norbert Tiemann, Chefredakteur der Zeitungsgruppe Münsterland, WN und Partner geleitet, stellten sich mit Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen, MdB, Karl Schiewerling, MdB, Vorsitzender der Arbeitsgruppe "Arbeit und Soziales" der CDU / CSU-Bundestagsfraktion, Hans Rath, Präsident der Handwerkskammer Münster, Ferdinand Limberg, stellv. Kreishandwerksmeister und Dr. Michael Oelck, den aktuellen Themen. So wichtig es ist, sich mit der Bundesund Landespolitik auszutauschen, ebenso wichtig ist der Dialog mit den Gemeinden und Städten der Region. Die meisten Unternehmen beeinflussen die Entscheidungen der Verwaltungen und Rathäuser unmittelbar. Gerade in der Finanzkrise haben die Kommunen durch eine verantwortliche Auftragsvergabe an hiesige Unternehmen einer höheren Arbeitslosigkeit vorgebeugt Kritisch ist die Belastung der Kommunen durch die Reform des Gemeindefinanzierungsgesetzes in NRW. Damit sinken die öffentlichen Investitionen erheblich, was das Handwerk direkt trifft. Eine enge Abstimmung mit den allgemeinen Schulen ist ein weiteres Aktionsfeld, das in Ausschusssitzungen einiger Gemeinden mit den Kommunalpolitkern erörtert worden ist. In der KFZ-Schulungsstätte läßt sich Ursula von der Leyen das Batteriesystem erklären

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:24 Uhr Seite 5 Politik und Handwerk Generalsekretär Holger Schwannecke lobt 25 Jahre Einsatz für Bildung Handwerk sorgt für Urlaubsstimmung Sommerzeit ist Urlaubszeit! Die einen zieht es in den wohlverdienten Ferien in die Ferne, die anderen entspannen zu Hause. Ohne die zahlreichen Leistungen des Handwerks müssten die Urlauber dabei jedoch auf Vieles verzichten ­ vom Sonnenschutz bis zu den Sehenswürdigkeiten. Das Handwerk weiß, was zu einem gelungenen Urlaub gehört. Vom heimischen Balkon bis zu den entferntesten Winkeln der Welt trägt es dazu bei, dass der Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Ob die Innenausstattung von Hotels, Sehenswürdigkeiten, die Ausstattung von Flugzeugen, Schiffen und Reisebussen oder Sonnenschutz ­ mit ihrer Fachkompetenz, ihren vielfältigen Leistungen und ihren individuellen Lösungen, sorgen Handwerker für abwechslungsreiche und erholsame Ferien. Rose Theater in New York: Ein optisches und akustisches Erlebnis Mit fast 50 Millionen Besuchern jährlich ist New York zweifelsohne ein Touristenmagnet. Vor allem auch die kulturellen Highlights der Metropole ziehen die Besucher an. Eines davon ist das Lincoln Center, das bedeutendsten Kulturzentrums der Stadt. Die Hoffmann Interior GmbH, ein holzverarbeitendes Unternehmen aus Rosendahl-Holtwick, hat drei Konzertsäle des Lincoln Centers ausgestattet. Geschäftsführer Guido Kruthoff hat es vor allem das Rose Theater, der größte der drei Säle, angetan: "Fast 100 Theaterbalkone, die mit afrikanischem Movingui-Furnier furniert wurden, haben unsere Mitarbeiter hierfür in 1.200 Stunden Handarbeit hergestellt", berichtet Kruthoff. Um die Balkone in Deutschland zu fertigen, mussten zudem alle Vorgaben der Architekten ins metrische System umgerechnet werden. "Das waren echte Herausforderungen. Ohne das Know-how und die Vielseitigkeit unserer Handwerker wäre das nicht möglich gewesen", erläutert Kruthoff. Weltweit ist das Unternehmen aus dem Münsterland im Bereich Objekt- und Inneneinrichtung erfolgreich tätig. Besonders stolz sind sie aber auf ihre Projekte in New York. Holger Schwannecke (2.v.l.), Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), war zu Gast in der Kreishandwerkerschaft Coesfeld. Anlass für den Besuch aus Berlin war das 25-jährigen Jubiläum des Handwerks-Bildungsstätten e.V. , zu dem Schwanneck die Glückwünsche des Zentralverbandes überbrachte. Bei dem anschließenden Arbeitsgespräch zu handwerkspolitischen Themen diskutierte er mit Dr. Michael Oelck (3.v.l.), Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Knut Heine, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Münster (r.) und Ulrich Müller, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft (l.) über die Bedeutung der beruflichen Bildung, der qualifizierten Ausbildung und somit auch der Fachkräftesicherung im Handwerk. Schwannecke lobte dabei das Technologie-Zentrum der Handwerks-Bildungsstätten und betonte auch die gesellschaftliche Bedeutung dieser Einrichtung für das Handwerk. Handwerk: Bonus muss bleiben Die Kreishandwerkerschaft fordert die Erhaltung der steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen, deren Abschaffung der Bundesrechnungshof kürzlich gefordert hat. Kunden von Handwerkern können bei der Vergabe von Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten einen Steuerbonus erhalten, das heißt, bei Handwerkerrechungen können Kunden 20 Prozent von einem Betrag bis zu 6.000 Euro jährlich bei der Steuererklärung direkt von der Steuerschuld abziehen. Das gilt nur für Löhne und nicht für Material. Der Anreiz für mehr Aufträge an Handwerksbetriebe und damit in Arbeitsplätze vor Ort ist wirksam, einfach zu handeln und bei den Bürgern und Unternehmen sehr beliebt. Auch sind im erheblichen Umfang energetische Maßnahmen in Angriff genommen worden. Neue Qualitätsstandards beim "Übergangsmanagement" Schule - Beruf Der Beirat "Schule und Beruf" tagte aktuell bei der Agentur für Arbeit in Coesfeld. Die Mitglieder des Beirats setzten sich zusammen aus den Arbeitsmarktakteuren, den beratenden Einrichtungen im Übergang Schule-Beruf und Vertretern aller Schulformen. Für die Kreishandwerkerschaft Coesfeld nahm Nina Hoeker an der Sitzung teil. Insbesondere ging es hierbei um eine Auftaktveranstaltung zur Entwicklung kreisweiter Qualitätsstandards für bestehende Berufsorientierungsangebote, um künftig junge Menschen auf konsistenten und transparenten Wegen von der Schule in Ausbildung und Beruf effektiver begleiten zu können. In enger Netzwerkarbeit sollen in nächster Zeit auf regionaler Ebene zuverlässige Verantwortungsstrukturen geschaffen oder ausgebaut werden und Transparenz über Angebote, Akteure und Verantwortlichkeiten hergestellt werden.

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:24 Uhr Seite 6 Politik und Handwerk Nordkirchen: Lehrlinge möglichst in der Ausbildung halten 25 Prozent der Lehrlinge brechen ihre Ausbildung ab. Darüber informierte Dr. Michael Oelck den Ausschuss für Wirtschaft, Kultur und Tourismus in Nordkirchen. " Daran sieht man, wie wichtig eine Berufsorientierung ist", so Dr. Oelck. Damit dies besser werde, organisiere die Kreishandwerkerschaft mit finanzieller Unterstützung des Bundes Maßnahmen für die Schulen. So werden auch Achtklässler der Johann-Conrad-Schlaun-Gesamtschule in diesem Sommer an einer Aktion der Kreishandwerkerschaft teilnehmen. Mit der wirtschaftlichen Entwicklung im Handwerk könne man durchaus zufrieden sein. Oelck: "Mein großes Kompliment dafür, wie die Gemeinden mit den Konjunkturmitteln umgegangen sind". Die Gelder seien in der Region geblieben, da man heimischen Unternehmen die Aufträge gegeben habe. "Wir haben aber weiterhin einen Fachkräftemangel. Auch Ausbildungsstellen bleiben immer wieder unbesetzt.". So bemühe sich die Kreishandwerkerschaft auch, die verschiedenen Fortbildungsmaßnahmen im Handwerk zu vermitteln und die Karrierewege im Handwerk herauszustellen. An der Seite der Städte und Gemeinden sieht sich die Kreishandwerkerschaft beim Protest gegen das Gemeindefinanzierungsgesetz. " Es ist konjunkturdämpfend, wenn Kommunen in die Haushaltssicherung oder gar in den Nothaushalt müssen." Trafen sich zum Gespräch: Dr. Michael Oelck, Lisa Stremlau, Bürgermeisterin der Stadt Dülmen, Jürgen Heilken, Wirtschaftsförderung Stadt Dülmen und Kreishandwerksmeister Norbert Hoffmann Stimmungshoch im Handwerk des Westmünsterlandes Das Handwerk im Kreis Coesfeld und angrenzenden Regionen des westlichen Münsterlandes befindet sich auf einem dynamischen Wachstumskurs. Der Geschäftslage-Indikator (das Ergebnis aus aktueller Lage der Betriebe und Prognose) ist im Jahresvergleich von 83 auf 91 Punkte gestiegen. Über alle Branchen hinweg bezeichnen im Münsterland rund 25 Prozent der Betriebe ihre Lage als gut, 72 Prozent sind zufrieden und nur 3 Prozent sprechen von einer schlechten Geschäftslage. Damit liegt diese Region etwas über dem Durchschnitt des gesamten Regierungsbezirks. Eine weiteren konjunkturellen Erholung hat fast alle Handwerksbereiche erfasst. So hat sich im Baugewerbe der Anteil der Betriebe mit schlechter Geschäftslage von 28 auf 14 Prozent verringert, im Ausbaugewerbe sank der Anteil der Betriebe, die ihrer Geschäftslage das Urteil schlecht geben, von 20 auf 10 Prozent. Die gute Entwicklung hat auch die Beschäftigungssituation im Handwerk weiter stabilisiert. Über alle Branchen hinweg konnten 15 Prozent der Betriebe Arbeitskräfte einstellen, vor einem Jahr waren das nur 12 Prozent. Gerade angesichts der guten Lage und der guten Stimmung, die sich auch weiterhin abzeichnet, müsse das Handwerk verlässliche politische Rahmenbedingungen erwarten können, betonen Kreishandwerksmeister Norbert Hoffmann und Dr. Michael Oelck. Es reiche nicht aus, den Energiewandel nur zu propagieren. Wer sich jetzt zum Beispiel entscheide, in die eigenen vier Wände zu investieren, um mittel- und langfristig Energie zu sparen, der müsse sich auch darauf verlassen können, wenn eine Förderung angekündigt werde. Das gilt ebenso für Handwerksbetriebe, die sich auf diesem Markt mittelund langfristig einstellen würden. In Ascheberg ist das Handwerk gut aufgestellt "Handwerk hat goldenen Boden!" Was soll die Kreishandwerkerschaft auch anderes sagen. Die Kreishandwerkerschaft Coesfeld, legte dem Wirtschaftsförderungsausschuss der Gemeinde Ascheberg Daten vor, die belegen, warum diese Aussage für Ascheberg vollauf berechtigt ist. 200 Handwerksbetriebe aus der Gemeinde sind in Coesfeld gemeldet. 143 von ihnen sind Meisterbetriebe. Sie beschäftigen 428 Mitarbeiter. 31 Betriebe führen ein zulassungsfreies Handwerk aus, sie beschäftigen 138 Mitarbeiter. In 26 handwerksähnlichen Betrieben verdienen noch einmal 70 Menschen ihren Lebensunterhalt. Somit beschäftigt das Handwerk in Ascheberg 636 Personen . Dazu kommen noch Zeitarbeiter und Auszubildende. Die meisten Betriebe (62) sind im Elektro- und Metallgewerbe beheimatet. 54 Betriebe sind im Baubereich zu hause. In der Gesundheits- und Körperpflege (beispielsweise Friseur) wurden 32 Betriebe addiert. 30 Mal ist das Holzgewerbe in der Gemeinde vertreten. Die Ascheberger Handwerksbetriebe bieten 91 jungen Menschen einen Ausbildungsplatz, 47 von ihnen wohnen auch in der Gemeinde. Auf der Liste der Ausbildungsberufe führen die Tischler mit 19 Azubis vor den Feinwerkmechanikern (14 ). Je elf Auszubildende werden in den Bereichen Landmaschinen, Kraftfahrzeuge und Elektro ausgebildet. Die Ausbildungsquote der Betriebe in Ascheberg bezeichnete Dr. Oelck als gut.

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:24 Uhr Seite 7 Aus den Hanwerks-Bildungsstätten Daten und Fakten zum Jubiläum des Technologie-Zentrums: "25 Jahre Handwerks-Bildungsstätten e.V." Mit dem Handwerks-Bildungsstätten e.V. hat die Kreishandwerkerschaft vor 25 Jahren ein eigenes Technologie-Zentrum gegründet. Ausbildung und Weiterbildung haben einen hohen Stellenwert, wenn es um die Fachkräftesicherung in der Region geht. Standorte In drei Standorten, Coesfeld, Dülmen und Lüdinghausen entstanden fast 10.000 m2 Nutzflächen. Von Fach- und Meisterkursen bis hin zu speziellen Qualifizierungsmaßnahmen wird ein breites Spektrum an Fortbildung geboten. Arbeitsfelder Die wesentlichen Arbeitsfelder des Handwerks-Bildungsstätten e.V. sind die Grundsicherung der beruflichen Bildung im Handwerk, die innovative Weiterbildung von Technikern und Kaufleuten, die Eingliederungsmaßnahmen im Auftrage der Agentur für Arbeit und der Jobcenter sowie die Betreuung von Jugendlichen beim Übergang zwischen Schule und Beruf. Investitionen Gesamtinvestition in 25 Jahren: ca. 14 Millionen Euro in die Gebäude und die Ausstattung Anteilig öffentlich gefördert und somit zur Gesamtfinanzierung beigetragen: 5,3 Millionen Euro das Land NRW, 2,9 Millionen Euro die Bundesrepublik Deutschland 0,4 Millionen Euro der Kreis Coesfeld Der HBS e.V. steht für die Weiterentwicklung von Menschen, schafft Orientierung, zeigt Perspektiven mit entsprechenden Leitsätzen: "Wir entwickeln Menschen weiter und machen sie fit für die Arbeitswelt von morgen" und "Wir eröffnen neue Perspektiven im Beruf" Das Handwerk selbst hat ca. 5,4 Millionen Euro investiert. Zu 100 % werden die Fixkosten und die laufende Unterhaltung der Zentren mit eigenen Mitteln des Handwerks getragen. Ausbilder Christian Pöpping an dem aktuellen CNC-Bearbeitungszentrum BAZ 41 2002 wurden ca. 5 Millionen Euro in die Bereiche CNC, CAD und Sanitär- und Heizungstechniken investiert. 2007 wurde die Kraftfahrzeug-Gasschulungsstätte in Coesfeld wurde neu geschaffen. 2008 wurde die bisherige Schulungswerkstatt für das Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerk erweitert und nach Coesfeld verlegt. 2010 wurden im Metall- und Holzbereich modernste Maschinensteuerungen installiert. Investition über 500.000 Euro Teilnehmer In Ergänzung zur betrieblichen Ausbildung werden jährlich ca. 1.900 Auszubildende aus 26 Ausbildungsberufen in Lehrgängen überbetrieblich geschult und mit der technischen Entwicklung, neuen Maschinen, Materialien und Verfahren vertraut gemacht. Im Bereich der Weiterbildung wird die Förderung der Innovationskraft der Vielzahl der kleinen und mittleren Betriebe in der Region mit Seminaren gewährleistet. Parallel dazu werden ca. 350 Teilnehmer in berufsvorbereitenden und integrativen Maßnahmen auf den Beruf vorbereitet, ausgebildet und in Intensivkursen zu ihrem Berufsabschluss geführt. Am Berufsorientierungsprogramm nehmen zudem im Jahr 2011 20 Schulen mit über 1.800 Schülern teil. Ingesamt werden jährlich ca. 4.500 Menschen in den Technologie-Zentren geschult und trainiert. Neuste Technik CNC-gesteuerte Drehmaschine, DMG Gildemeister, NEF 400

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:24 Uhr Seite 8 Aus den Handwerks-Bildungstätten Weiterbildungsübersicht 2. Halbjahr 2011 August 01.08. CNC-Programmierung Drehen / Fräsen Shop-Turn / Shop-Mill 03.08. GAP/GSP Wiederholung 04.08. Sachkundeschulung, Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen 10.08. GAP/GSP für Nutzfahrzeuge 13.08. Praxis Seminar, Diagnose von Datenbussystemen 17.08. Ausbildung v. Fachkräften a. Hochvolt eigensicheren Fahrzeugen 24.08. GAP/GSP für Nutzfahrzeuge September 08.09. Sachkundeschulung, Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen 09.09. CNC-Technik Metall, Grundlagen (Wochenendkurs) 12.09. AU Tagesschulung 13.09. Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten 14.09. GAP/GSP Wiederholung 14.09. AU Tagesschulung 22.09. "Menschenkenntnis schnell & sicher" 26.09. CNC-Technik Metall für Kaufleute 28.09. GAP/GSP für Nutzfahrzeuge Oktober 04.10. AU Abendschulung 05.10. GAP/GSP Wiederholung 08./09.10. ­ 22./23.10. ­ 12./13.11 Selbstständig was nun? 10.10. AutoCAD Grundkurs 11.10. Mega CADGrundlagen 11.10. + 13.10. AU Tagesschulung 15.10. Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten, Wiederholer 18.10. AU Tagesschulung - angegeben ist jeweils der erste Tag des Kursbeginns Oktober 20.10. Mega CAD Grundlagen 21.10. CNC für Tischler 25.10. Solid Works Basis 25.10. + 27.10. AU Tagesschulung November 02.11. GAP/GSP für Nutzfahrzeuge 05.11. Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten 07.11. AutoCAD Grundkurs 08.11. AU Abendschulung 09.11. Wissensbilanz ­ Made in Germany 11.11. AutoCAD Aufbaukurs 11.11. UVV-Schulung 12.11. Praxis Seminar, Diagnose von Datenbussystemen 14.11. AutoCAD Aufbaukurs 14.11. CNC-Programmierung Drehen / Fräsen ShopTurn / Shop Mill 14.11. + 16.11. AU Tagesschulung 17.11. Sachkundeschulung, Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen 17.11. Kundendiensttraining 21.11. AU Tagesschulung 22.11. GAP/GSP für Nutzfahrzeuge 24.11 Schimmelpilz in Gebäuden ­. 25.11. Rhetorik und Kommunikation 29.11. AU Abendschulung Dezember 01.12. Web 2.0 Social Media 06.12. AU Abendschulung 13.12. Telefontraining (ohne Gewähr) Was noch? · Jeden 3. Samstag im Monat Gabelstaplerfahrer-Ausbildung Gruppenschulung ­ Termine nach Vereinbarung · DVS Schweißen (MAG, WIG, G, E) ....laufender Einstieg jederzeit möglich und vieles mehr .......besuchen Sie uns auf unserer Homepage www.kh-coesfeld.de und informieren Sie sich über unsere interessanten Kurse wie z.B. Kundendiensttraining, Telefonmarketing, Web 2.0 ­ Social Media, "Selbstständig was nun?" ­ für JungunternehmerInnen.... Anmeldungen und weitere Informationen: Maria Gillissen · Telefon 02541-945615 · gillissen@kh-coesfeld.de Sie haben Interesse an unseren Fortbildungen und offene Fragen zu Fördermöglichkeiten? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Unsere Expertin, Stephanie Heymann berät Sie gern. Stephanie Heymann · Telefon 02541-945624 · heymann@kh-coesfeld.de Mit der Bildungsprämie fördert der Staat seit Ende 2008 die Weiterbildung Berufstätiger. Wenn Sie einen Kurs, einen Lehrgang oder ein Seminar besuchen, um im Beruf ein Stück voran zu kommen, erhalten Sie einen Prämiengutschein. Der Prämiengutschein kann für Sie bis zu 500 EUR Wert sein. Das Land NRW bietet mit dem sogenannten Bildungsscheck Erwerbstätigen die Möglichkeit bis zu 50 Prozent der Kosten einer beruflichen Weiterbildung erstattet zu bekommen. Der Förderhöchstbetrag beträgt in diesem Fall bis zu 500 EUR.

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:24 Uhr Seite 9 Aus den Handwerks-Bildungstätten Erste Hochvolt-Fachtage zur Elektromobilität Antriebe. "Deutschland soll zum Leitmarkt Elektromobilität werden. Vor diesem Hintergrund stellen sich viele Fragen die auf den Hochvolt-Fachtagen beantwortet werden sollen." Alle Themenfelder rund um die Elektromobilität werden beleuchtet und mit hochkarätigen Fachexperten aus Wissenschaft und Praxis kritisch diskutiert. "Wir informieren professionell und umfassend über Fakten, Trends und interessantes Hintergrundwissen" so Stephan Kober. Das Technologiezentrum der Handwerks-Bildungsstätten e.V. Coesfeld ist Aus dem ganzen Bundesgebiet kamen die interessierten Teilnehmer der HochvoltFachtagung Mit der Elektromobilität zeichnet sich eine technologische Zeitenwende in der Automobilindustrie ab. Eine Entwicklung, die auch vor dem Handwerk nicht halt macht: Auszubildende, Mechatroniker, KFZ-Technikermeister und Automobilverkäufer in Werkstätten, Zuliefererbetriebe und Automobilhersteller müssen für die elektromobile Zukunft rechtzeitig informiert und qualifiziert werden. Die Hochvolt-Fachtage, die in dieser Art erstmalig in Deutschland ausgerichtet werden, richten sich an alle KFZ-Profis und Interessierte, die sich über aktuelle Entwicklungen und Tendenzen der Elektromobilität informieren wollen. Bild rechts: Hochkarätige Referenten, hier Prof. Dr.Ing. Wilhelm Hannibal, Fachhochschule Südwestfalen, Iserlohn informierten zum Thema Elektromobilität "Vom Kfz-Betriebsinhaber und KfzMeister über Branchenfachleute, bis hin zu Lehrern und Ausbildern, die Fachtage bieten für alle Interessierten Gelegenheit, sich rund um das Thema zu informieren und praktische Erfahrungen mit zu nehmen" erklärt Stephan Kober, Leiter der Schulungsstätte für alternative seit Jahren ein führender Anbieter von Profi-Schulungen und Tagungen aus dem Bereich der alternativen Antriebe. Die Gelegenheit, unterschiedliche Elektrofahrzeuge selber zu er-fahren nahmen viele der Besucher gerne wahr. Unterschiedlichste Hochvolt-Fahrzeuge, Pedelecs und Elektroroller standen zur Probefahrt bereit. Berufskunde: Mit Arbeitgebern direkt ins Gespräch kommen Rund 700 Schüler nutzten das Angebot der Berufsmesse unter dem Namen "Tag der Berufskunde", um Arbeitgeber und verschiedene Berufe in der Region kennenzulernen. 19 Aussteller,darunter auch die Kreishandwerkerschaft und der HandwerksBildungsstätten e.V., präsentierten sich zum Girls- und Boys-Day auf dem Parkplatz und in den Innenräumen der Arbeitsagentur in Coesfeld. Neben handwerklichen Berufen wurden auch ungewöhnliche Ausbildungen vorgestellt. Zum Beispiel ist der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ein solch seltener Beruf. "Die Messe ist für Schüler eine gute Chance, sich über die Vielfalt der Ausbildungsberufe zu informieren", erklärt Stephanie Heymann von den Handwerks-Bildungsstätten. Und sie bestätigt zugleich das große Interesse der jungen Leute. Barbara Ossyra, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Coesfeld, betonte, dass es darum gehe, Jugendliche mit den Arbeitgebern ins Gespräch zu bringen und an die Vielfalt der Berufe heranzuführen. "Mädchen und Jungen sollen die Chance bekommen, eigene Interessen festzustellen und auch mal gegen den Strom zu schwimmen. Damit zum Beispiel ein Junge dann vielleicht mal Erzieher und ein Mädchen Mechatronikerin wird". Das sei ein wichtiges Ziel.

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:25 Uhr Seite 10 Aus den Handwerks-Bildungsstätten Unterstützung auf dem Weg in eine betriebliche Lehre Berufsorientierung: Für aktive Hilfe auf dem Weg in das Berufsleben gibt es Unterstützung durch das Berufsorientierungsprogramm ( BOP ). Das Beispiel der Kreishandwerkerschaft Coesfeld zeigt, wie so etwas funktioniert. Alfred Hörbelt freut sich darüber, wenn er Schüler für einen Handwerksberuf interessieren kann. "BOP" hilft ihm dabei ­ und es unterstützt vor allem junge Menschen, Einblicke in Berufe zu erhalten und praktische Tipps von Fachleuten zu bekommen. Das erleichtert die Berufswahl enorm. Davon ist Handwerksunternehmer Hörbelt überzeugt. Er beschäftigt 43 Mitarbeiter und ist auf qualifizierten Berufsnachwuchs angewiesen ­ ebenso wie viele Kollegen aus vielen Branchen, mit denen der Obermeister der ElektroInnung des Kreises Coesfeld Kontakt hat. Und deshalb unterstützen auch die Handwerksunternehmer das Programm, dessen Ziel eine systematische und indi- Markus Massmann, stellvertretender Obermeister der Maler- und Lackierer Innung, gibt wichtige Tipps an die Schülerinnen viduelle Berufsorientierung ist ­ zum Beispiel in Werkstätten handwerklicher Bildungseinrichtungen. Die Kreishandwerkerschaft Coesfeld bietet das BOP in ihren Bildungsstätten in Dülmen, Lüdinghausen und Coesfeld an ­ in neun Berufsfeldern von Holzverarbeitung über Farbund Raumgestaltung bis Kraftfahrzeugtechnik. Ab Klasse 8 können Schülerinnen und Schüler aus allgemeinbildenden Schulen teilnehmen. 1.400 werden erreicht und tauschen während des Praktikums die Schulbank mit der Werkstatt. Die Jugendlichen erhalten nach einem Test ein Zertifikat mit Aussagen zu Neigungen, Eignungen und Grundqualifikationen. Dann könnten sie sich drei Berufe aussuchen, in die sie hineinschnuppern wollen. Dabei stellen dann einige fest, dass es interessante Berufe gibt, die sie eigentlich gar nicht im Blick hatten. Das Programm ­ gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung Interessiert ist Dietmar Bergmann, Bürgermeister Nordkirchen, an der Arbeit der Nordkirchener Schüler. Dülmens Bürgermeisterin Lisa Stremlau (Mitte) im Gespräch mit Dülmener Schülern soll dazu beitragen, die Schul- und Ausbildungsabbrüche zu senken und mittelfristig auch dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dr. Michael Oelck lobt die enge Zusammenarbeit der Bildungsträger mit den Schulen. Auch die Politik ist mit im Boot. In Dülmen hob Bürgermeisterin Lisa Stremlau bei einem Besuch in den Bildungsstätten die Bedeutung eines solchen Praktikums hervor. " Eine gute Chance, um frühzeitig Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln." Lüdinghausens Bürgermeister Richard Borgmann lobte das Programm in einem Schreiben an Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan: "Mittels dieses Programm haben viele Jugendliche die Möglichkeit, in die Berufswelt Dreiundsechzig Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Schule Buldern waren begeistert von der Berufsorientierung in den Handwerks-Bildungsstätten in Dülmen

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:25 Uhr Seite 11 Aus den Handwerks-Bildungsstätten hineinzuschnuppern und eine erste Orientierung zu bekommen, wo ihre Stärken und Interessen liegen. Eine möglichst frühe Förderung des Nachwuchses ist gerade im Handwerk immens wichtig". Dr. Bert Risthaus, Bürgermeister in Ascheberg besuchte die Schüler der Burgschule Ascheberg in Lüdinghausen und Lisa Stremlau, Dülmens Bürgermeisterin kam gleich zweimal in die HandwerksBildungsstätten in Dülmen um sich ein Bild von den Dülmener Schülern zu machen. Die Innungen machen ebenfalls mit, sei es durch Bereitstellung von Berufsinformationen oder auch als Ansprechpartner. Einer ist Markus Massmann, stellvertretender Obermeister der Maler- und Lakkierer-Innung, nach dessen Ansicht ein früher Einblick in die Praxis des Handwerks nicht nur Neigungen erkennen lässt, sondern auch schon Perspektiven zeigen kann. Bei den, in das Programm integrierten Berufinfotagen, informieren Handwerker wie z.B. der Obermeister der Dachdecker Innung, Hermann Rze- Obermeister der Elektro-Innung, Alfred Hörbelt, hilft ha, persönlich über ihren Beruf und stehen den Schülern und Schülerinnen für Fragen rund um das Berufsbild zur Verfügung. Nina Hoeker, Projektleiterin, Jürgen Paulini, Geschäftsführer der Handwerks-Bildungsstätten, Klaus Gilleßen, Gemeinde Senden und die Berufschulkoordinatorin der Schule, Dörthe Hilgemann besuchen die SchülerInnen der Geschwister-Scholl-Realschule Senden.(obere Reihe v l) in den Handwerks-Bildungsstätten in Lüdinghausen Dr. Bert Risthaus, Bürgermeister Ascheberg informiert sich vor Ort bei den Ascheberger Schülern Rekener Schüler testen Basis-Kompetenzen 36 Schüler der Overbergschule Reken machen mit beim Kompetenz-Check im Technologie-Zentrum des HandwerksBildungsstätten e.V. Konzentriert arbeiten sie an verschiedenen Stationen und machen den sogenannten hamet2-Test. "Das ist so ähnlich wie bei einer Olympiade" erklärt Dominik Lietz, DiplomSozialpädagoge und Projektkoordinator, den Test. Hier werden die beruflichen Basiskompetenzen getestet. Die Schüler nähen zum Beispiel an einer Nähmaschine Linien nach - dabei kommt es weniger auf die Zeit als auf die Genauigkeit an. "Diese Fertigkeit ist dann übertragbar auf den Umgang mit größeren Maschinen z.B. in einer Tischlerei" so Lietz. Der hamet2-Test ist ein Verfahren, mit dem berufliche Entscheidungsprozesse eingeleitet werden können. Gerade in der Berufsorientierung ist die Frage nach den beruflichen sowie sozialen und personalen Interessen und Fähigkeiten von besonderer Bedeutung. Mit Hilfe des Tests ist es möglich, praktische und soziale Ressourcen zu erkennen, die mit den üblichen Papier-Bleistift-Verfahren nicht erfasst werden können. "Berufliche Basiskompetenzen lassen sich so anforderungsnah, handlungsorientiert und wissenschaftlich fundiert erkennen und fördern" berichtet Nina Hoeker, Pädagogische Leiterin und Projektleiterin des vom Bundesministerium geförderten Berufsorientierungsprogramms. Schulleiter Kurt Capitain und Konrektorin Jutta Friedrich sind begeistert von der Praxisnähe und der individuellen und zielgenauen Betreuung ihrer Schülerinnen und Schüler. "Hier sind Profis am Werk. Danke für Ihre Unterstützung" freut sich Capitain. "Gerne komme ich im nächsten Schuljahr mit meinen Schülern zum praktischen Teil wieder in ein solches Ambiente." Projektkoordinator Dominik Lietz erklärt den hamet2-Test

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:25 Uhr Seite 12 Kreishandwerkerschaft: Partner und Initiativen Förderverein spornt die Besten der Besten zu beruflicher Weiterbildung an Große Anerkennung wurde den Preisträgern des Leistungswettbewerbs gezollt Bei den Leistungswettbewerben belegen sie die ersten Plätze und gehören damit zu den Besten im Handwerk: 22 Lehrlinge wurden vom "Förderverein der Sparkasse und der Kreishandwerkerschaft für das Handwerk im Kreis Coesfeld" ausgezeichnet. Große Anerkennung zollten den Preisträgern Dr. Michael Oelck, Kreishandwerksmeister Norbert Hoffmann sowie der Sparkassenvorstand Jürgen Büngeler: "Als die Besten Ihres Jahrgangs sind Sie für Ihren weiteren Berufsweg bestens gerüstet!" Zur Preisverleihung hatte der Verein in die Sparkasse in Lüdinghausen eingeladen. Der Vorsitzende des Fördervereins, Jürgen Büngeler, begrüßte die Sieger, deren Eltern und die Ausbildungsbetriebe, Berufschullehrer, Prüfungsausschussmitglieder und die Repräsentanten der Handwerksorganisation. Den Gewinnern eröffneten sich viele berufliche Perspektiven: "Es gehört Weitblick dazu, auf Freizeit zu verzichten und mit Weiterbildung in die Zukunft zu investieren und aktiv den Horizont zu erweitern," betonte Büngeler. Dies sei auch Voraussetzung dafür, die hohe Qualität im Handwerk aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln. Mit anerkennenden Worten gratulierte Hoffmann den Lehrlingen und Jahrgangsbesten: "Sie gehören zu den Besten, aber setzen Sie Ihren Weg weiter fort: Ihre Weiterbildung ist von existentieller Bedeutung. Das Handwerk braucht Sie." Die Preisträger erhalten eine finanzielle Zusage für die Weiterbildung von bis zu 750 Euro. Als Gesamtsumme stehen in diesem Jahr fast 10.000 Euro zur Verfügung. Britische Lehrlinge zu Gast in Betrieben des Münsterlandes Begeistert sind die acht Auszubildenden aus England, die bei dem Austauschprojekt mit dem Lincoln College in Lincoln Großbritannien, mitgemacht haben. Organisiert wird der Austausch bereits zum fünften Mal von der Kreishandwerkerschaft in Zusammenarbeit mit dem Richard-von-Weizäcker-Berufskolleg Lüdinghausen, dem Pictorius ­Berufskolleg Coesfeld und dem Handwerks-Bildungsstätten e.V. Die teilnehmenden Betriebe: Möbelwerkstätten Vedder GmbH, Tischlerei Stefan Langer, Bauunternehmung Wilhelm Wiedau, Metall und Landmaschinen Limberg, KLAAS Alu-Kranbau GmbH, Metallbau Reismann, Maschinenbau Osterkamp GmbH Frank Bernemann und Sabine Roters (v.l.) begrüßen die englischen Gäste

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:25 Uhr Seite 13 Kreishandwerkerschaft: Partner und Initiativen Berufsleben auf dem Stundenplan Lehrerworkshop für praxisnahes Know-How Elf Lehrer aus dem Kreis Coesfeld tauschten für einen Tag die Schulbank gegen eine Kfz-Werkstatt. Sie wollten am eigenen Leib erfahren, welchen Herausforderungen sich ihre Schüler im späteren Berufsleben stellen müssen. Kraftfahrzeugmechanikermeister Stephan Kober von der Kreishandwerkerschaft Coesfeld frischte zunächst das theoretische Wissen auf. So standen unter anderem der Kreisprozess des Viertakt-Ottomotors, alternative Antriebstechnologien und Steuergeräteprogrammierung auf dem "Stundenplan". Als praktische Übungen standen danach Abgasmessungen mit dem Viergastester und Programmierung eines Gemischkennfelde an. "Ich hätte nicht gedacht, dass die KfZ-Branche so vielseitig ist" begeistert sich einer der Pädagogen in der Beresa Werkstatt Senden. "Wir haben heute einen Einblick darin erhalten, welche hohen Anforderungen die Wirtschaft stellt, aber auch welche Lücke zwischen dem klafft, was Schule vermitteln kann," resümierte Cäcilia Czarnecki, die an der Kreuzschule in Coesfeld Chemie und Physik unterrichtet. "Als Schule müssen Stephan Kober (Bild rechts), Kreishandwerkerschaft Coesfeld, leitete die Schulung und brachte den Teilnehmer auch praktische Aspekte näher wir uns fragen, wie wir diesen Wandel in den naturwissenschaftlichen Fächern vermitteln können. Schließlich sollen wir die Grundlage für den späteren Beruf legen", sagt die Hauptschullehrerin. Der Praxisworkshop solle ein Baustein sein, für eine tragfähige Brücke von der Schule ins Berufsleben, erläutert Elke Steimann, Koordinatorin der Fortbildungsveranstaltung bei der Bezirksregierung. Tag des Handwerks am 3. September Appell an Betriebe: Machen Sie mit! Zum ersten Mal feiert das Handwerk ­ die Wirtschaftsmacht von nebenan bundesweit den "Tag des Handwerks", und zwar am Samstag, 3. September. "Deutschland ist handgemacht", so lautet das Motto des Tages, der in die große Imagekampagne des Handwerks eingebunden ist. Auch die Betriebe in unserer Region sind aufgerufen, sich an diesem Tag zu beteiligen. Durch originelle Werbung, durch Aktionen, durch einen "Tag der offenen Tür", durch ein Fest für die Kunden. Es gibt viele Möglichkeiten an diesem Tag auf den eigenen Betrieb, auf Produkte und Leistungen, auf besondere Angebote aufmerksam zu machen. Die Kreishandwerkerschaft Coesfeld wird gemeinsam mit einigen Innungen und mit der Handwerkskammer an drei Orten, in Coesfeld, Dülmen und Lüdinghausen, in ihrem Gebiet präsent sein, und zwar in Form von Informationsständen, an denen sie über Aus- und Weiterbildung im Handwerk und über das Leistungsangebot der Kreishandwerkerschaft informiert. In der "Fabrik" in Coesfeld gibt es am Abend des 3. Septembers eine große, von der Handwerkskammer organisierte, Lehrlingsparty. Einladungen erhalten alle ausbildenden Betriebe. Die Lehrlingsparty soll deutlich machen, in welchem Umfang das Handwerk junge Leute ausbildet, und sie soll auch zeigen, dass sich Lehrlinge im Handwerk wohlfühlen. Und das bedeutet: Es soll gefeiert werden! Infos über Aus- und Weiterbildung gibt es auch auf der Lehrlingsparty; außerdem wird der Kurzfilm der Imagekampagne gezeigt. Die Kreishandwerkerschaft Coesfeld ruft die Betriebe auf: Machen Sie mit! Beteiligen Sie sich am "Tag des Handwerks" und zeigen Sie, dass Sie ein Teil der Wirtschaftsmacht von nebenan sind. Tel.: 02541-945641. Übrigens: Wer ein gute Idee hat und diese auch umsetzen möchte, der kann sich damit auch im Deutschen Handwerksblatt (DHB) kurz vorstellen. Kontakt unter: 0251/5203­111 bzw. 5203-118. Außerdem Infos zum "Tag des Handwerks" im Internet unter www.handwerk.de oder bei der Kreishandwerkerschaft ww.kh-coesfeld.de, Tel. 02541-9456-15

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:25 Uhr Seite 14 Kreishandwerkerschaft: Partner und Initiativen Energiesparen in Betrieben muss deutlich erkannt werden In Kooperation mit der Initiative "Energetisch wirtschaften im Kreis Coesfeld" wurden Unternehmen des produzierenden Gewerbes und des Handwerks von Klaus Gromüller von der Gemeinde Havixbeck eingeladen, um sie über Möglichkeiten zur Reduzierung der Energiekosten zu informieren. Über die ersten Schritte aus der "Kostenfalle Energie" informierte Klemens Nolte von der Initiative "Energetisch wirtschaften im Kreis Coesfeld", die vom Kreis Coesfeld, der Sparkasse Westmünsterland sowie von der Kreishandwerkerschaft Coesfeld getragen wird. Die Initiative, die aus dem Projekt "Clever wohnen im Kreis Coesfeld" hervorgegangen ist, bietet eine kostenlose Erstberatung für ansässige Unternehmen und vermittelt auf Wunsch den Kontakt zu Spezialisten, die eine weiterführende Beratung vor Ort vornehmen. "Somit haben die Unternehmen die Möglichkeit, eine neutrale, externe Person zu konsultieren, die sie auf Schwachpunkte ihres energetischen Wirtschaftens hinweist", sagte Klemens Nolte. Der Gebäudeenergieberater zeigt Schwachpunkte auf, aus denen sich Handlungsbedarf ableiten lässt. Dazu gehören die Gebäudehülle, die Beleuchtung, die Heizungsanlage, die mangelnde Rückgewinnung von Produktionswärme, der fehlende Einsatz regenerativer Energien sowie auf die nicht praktizierte energetische Nutzung von Abfallprodukten wie beispielsweise Restholz. Ansprechpartner: Initiative "energetisch wirtschaften im Kreis Coesfeld" Klemens Nolte, Tel.: 02541-945630, Mail: nolte@kh-coesfeld.de Weitere Informationen unter www.kh-coesfeld.de/html/enwi.html Die Gefahren für Internetnutzer greifbar gemacht UnternehmerFrühstück 2011 der VR-Bank Westmünsterland über "IT-Security in Unternehmen" Für einige brachte der Morgen bei der VR-Bank Westmünsterland ein Aha-Erlebnis, für andere ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, manchem blieb möglicherweise sogar der Bissen im Halse stecken. Unberührt von allem blieb am Ende jedenfalls keiner der über 102 Teilnehmer, die der Einladung der VR-Bank zum UnternehmerFrühstück 2011 ins Sportschloss Velen gefolgt waren. Brandaktuell war der Vortrag, den Sebastian Schreiber, Geschäftsführer der Computersicherheitsfirma SySS, den Gästen beim Frühstück servierte: "IT-Security in Ihrem Unternehmen ­ Sind Sie sicher?" ­ so lautete das Thema. "Die Frage nach der Computersicherheit geht jeden Internetnutzer an ­ vor allem geschäftlich", weiß Matthias Entrup, Bereichsleiter Firmenkunden der VR-Bank Westmünsterland. Die zahlreichen Herausforderungen, die sich mit der Thematik der IT-Security ergeben, zu erkennen, war ein Ziel dieser Veranstaltung. "Es ist wichtig, diese Herausforderungen als Unternehmer anzunehmen und damit die Voraussetzungen zu schaffen, um IT-Risiken schadensfrei zu umgehen sowie möglichen Betrügern ein Schnippchen zu schlagen und so die Zukunft zu meistern," so Entrup. Darüber hinaus wollte Referent Sebastian Schreiber die Wirtschaftsführer mit Hackereinbrüchen und Angriffstechniken beim Live Hakking und deren Abwehr vertraut machen. Und das gelang Schreiber auf eindrucksWISO bekannt ist, knackte selbst verschlüsselte USB-Sticks mit höchsten Sicherheitsstandards. Das Thema ist hochaktuell: Immer mehr Täter missbrauchen die neuen Medien und nutzen das Internet für kriminelle Machenschaften. So ist es möglich, dass Straftäter über ungesicherte WLAN-Netze unter fremdem Namen Straftaten begehen. Immer wieder wird in den Medien über neue Sicherheitslöcher und bekannt gewordene "Hackereinbrüche" berichtet. Meist geschehen sie unauffällig und werden erst bemerkt, wenn der Schadensfall schon eingetreten ist. "Die große Resonanz auf das UnternehmerFrühstück zeigte, wie ernst heimische Unternehmer die Sicherheit im Netz nehmen", freute sich Matthias Entrup über die große Beteiligung. Wie man das Firmenvermögen gegen Wirtschaftskriminalität absichern kann, zeigte im Anschluss Hubert Lanzerath, Experte der R+V Versicherung. Mit einer VermögensschutzPolice bietet die R+V Firmen Versicherungsschutz gegen Wirtschafts- und Internetkriminalität, zum Beispiel bei Sabotageakten, Hackerangriffen, Phishing und Pharming. Als Fazit zog Matthias Entrup aus der Veranstaltung: "Jeder sollte sich intensiv mit dem Thema beschäftigen, um seine individuelle Strategie zu finden." Dabei stehen die Firmenkundenbetreuer der VR-Bank ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite." www.vr-bank-westmuensterland.de Matthias Entrup, VR-Bank Westmünsterland volle Art und Weise. Vor allem, als er das sogenannte "Live Hacking" demonstrierte. Hier erlebten die Zuschauer eine LiveDemo verschiedener echter Hackertechniken und -einbrüche! Was bei allen Anwesenden Verwunderung auslöste: Die Möglichkeiten des Missbrauchs und der Kriminalität im elektronischen Bereich sind groß. Wer hätte im Vorfeld gedacht, wie schnell jeder Unternehmer Opfer eines virtuellen Einbruchs werden kann. Da mutiert das eigene Handy zur "Wanze" und wird zum Ausspähen und Abhören manipuliert, Barcodes werden in null Komma nichts gefälscht, Passwörter geknackt und der Verkaufspreis im OnlineShop radikal reduziert. Dies alles geschieht vor den Augen der Zuschauer ­ ohne dass der IT-Experte aus Tübingen Vorkenntnisse dieser vermeintlich streng gesicherten Daten besitzt. Schreiber, der aus TV-Sendungen wie Plusminus und

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:25 Uhr Seite 15 Kreishandwerkerschaft und Innungen Modernes Active-Board für KFZ-Schulungsstätte Zweiradbetriebe informieren: "elektromobil" mit dem Rad Das Mobilitätsverhalten der Menschen ändert sich, erhöhte Benzinkosten und gestiegenes Umweltbewusstsein sind einige der Gründe dafür, auf Elektrofahrräder - die E-Bikes - umzusteigen. Am EBike-Tag konnten Interessenten diese Art des Radfahrens ausprobieren. Die Möglichkeit gaben ihnen Betriebe des Zweiradmechaniker-Handwerks. Und die Innung hatte zugleich noch eine Besonderheit für die Radler. Bei einer Verlosung gab es ein E-Bike zu gewinnen. Glücksfee war Sabine Roters von der Kreishandwerkerschaft, die Margret Hellenkamp als Preisträgerin ermittelte. Elektrofahrräder sind eine bedeutende Produktinnovation des Zweiradmarkes. Die aktive und dabei der eigenen Leistungsmöglichkeit angepasste elektrische Unterstützung des Radfahrens gewinnt immer mehr Anhänger. "Ob im Alltagsverkehr, für den Weg zur Arbeit oder im anspruchsvollem Gelände ­ selbst junge Leute genießen den Rückenwind aus der Steckdose" erklärt Hermann Scharlau, Fachgruppenleiter der Zweiradmechaniker-Innung Coesfeld. "Wir zeigen, dass Elektrobikes sich für alle Menschen eignen" Sie freuen sich über das neue ActiveBoard mit Beamer: v.l. Stephan Kober, Schulungsleiter, Dr. Michael Oelck, Bruno Wilstacke, stellv. Obermeister, Willi Krause, stellv. Obermeister, Stephan Lenz, Key Account Manager Firma FUCHS und Obermeister Willi Boomers Auf drei Schwerpunkte konzentriert sich das Engagement von FUCHS Europe Schmierstoffe für die Innungsarbeit: Nachwuchswerbung und Aus- und Weiterbildung sowie eine individuelle Unterstützung. Mit der Bereitstellung eines ActiveBoard mit Beamer für die Innung Coesfeld wird der "moderne Unterricht mit einer digitalen Tafel" Wirklichkeit. Die Schulungsstätte der Kfz-Innung Coesfeld leistet berufliche Grundausbildung ebenso wie Fachkräfteweiterbildung mit modernster Ausstattung. Rund 400 Auszubildende werden jährlich in den Grundlagen der Kfz-Technik und in Fachkursen überbetrieblich ausgebildet. "Auch Meister und Gesellen finden hier zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten", erklärt Willi Boomers, Obermeister der Innung. Das Geschenk für die Innung Coesfeld übergab Key Account Manager Stephan Lenz auf der Vorstandssitzung der Innung des Kraftfahrzeughandwerks Coesfeld. Zwei neue Elektroroller für Schulung und Forschung Sie sind eine Dauerleihgabe der Firma Emco GmbH, die beiden funkelnageneuen Elektroroller, die der Schulungsstätte für alternative Antriebe in Coesfeld für Schulungs- und Forschungszwecke zur Verfügung gestellt wurden. Der Leiter der Fachgruppe für Zweiradmechaniker, Hermann Scharlau, freut sich darüber und betont: "Die Weiterentwicklung und Schulung im Bereich Elektromobilität ist auch für unsere Innung unabdingbar, denn Elektroroller sind auf jeden Fall eine günstige Alternative zu einem Benzin betriebenen Motorroller." Derzeit brauchen Roller mit Elektromotor ungefähr 4 kWh (Kilowattstunden) auf 100 km. Die Stromkosten betragen bei einem Kilowattpreis von 21 Cent also 84 Cent pro 100 Kilometer. Der Benzinverbrauch bei einem normalen Motorroller beträgt ca. 3 Liter auf 100 km, das bedeutet ca. 4,80 EUR an Benzinkosten für 100 Kilometer. Die Preise der Batterien für die emissionsfrei betriebenen Roller sinken, so dass ein zusätzlicher Anreiz für die Anschaffung bestehe. Einsatz für Elektromobilität: (vl.) Hermann Scharlau, Fachgruppenleiter Zweiradmechaniker,Thorsten Brückner, Projektmitarbeiter MEMO, Ulrich Müller Sabine Roters, Kreishandwerkerschaft, Thomas Baumeister, Gewinnerin Margret Hellenkamp, Ete Baumeister und Ulrich Müller, Kreishandwerkerschaft (v.l.) 200x50_HWD_PKWKleber.indd 1 28.12.2009 14:40:47 Uhr

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:25 Uhr Seite 16 Kreishandwerkerschaft und Innungen Schornsteinfeger-Innung feiert 125 jähriges Bestehen Schornsteinfeger pflegen Kontakt zu den Kunden - Basis ist in Dülmen Der Schornsteinfeger hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vom Kaminkehrer zum Sicherheits-, Umwelt- und EnergieExperten entwickelt. Ein wesentliches Merkmal dieses Handwerksberufs ist dabei der Kontakt zum Kunden geblieben. Die Innung wurde in diesen Tagen 125 Jahre alt. Die Innung und die Schornsteinfeger haben eine besondere Beziehung zu Dülmen. Dort ist der Sitz der Innung und außerdem gibt es in Dülmen die Schule des Schornsteinfeger-Handwerks NRW, der in diesem Jahr eine Akademie angegliedert wurde. Die Innung mit ihrem Obermeister Karl Heinz van Wesel ist eine leistungsstarke Gemeinschaft, die dafür sorgt, dass die Mitglieder ihre Aufgaben meistern können. Dazu gehört ständige Weiterbildung. So hat zum Beispiel das Bewußtsein für Umweltschutz und rationelle Energieverwendung in der Bevölkerung in den vergangenen Jahren zugenommen. Das Schornsteinfeger-Handwerk reagiert nicht nur auf solche Entwicklungen, sondern stößt Veränderungen selbst an. "Vor Ort" werden diese Aufgaben von Die Schornsteinfeger zogen zur Jubiläumsfeier in traditioneller Kleidung mit der Innungsfahne durch die Innenstadt von Münster den Bezirksschornsteinfegermeistern und ihren Mitarbeitern umgesetzt. Anläßlich des Jubiläums der Schornsteinfeger-Innung fand in Münster die Bundestagung des Schornsteinfeger-Handwerks statt, zu der Delegierte aus der gesamten Bundesrepublik angereist waren. Bei einem Pressegespräch hoben Repräsentanten des Verbandes die neutrale Beratungstätigkeit ihres Handwerks hervor. Auch die Energiewende sei ohne das Schornsteinfeger-Handwerk und das Handwerk insgesamt nicht möglich. Bürokratieabbau in Sachen Verdienstbescheinigung Seit Anfang des Jahres können Unternehmen Verdienstbescheinigungen elektronisch übermitteln, ab 1. Juli 2011 ist der elektronische Weg Pflicht. Das bedeutet weniger Bürokratie und sinkende Kosten für die Betriebe sowie eine erhebliche Beschleunigung des Verfahrens. Ein zusätzlicher Service der IKK: Vorerkrankungszeiten werden dem Arbeitgeber weiterhin automatisch mitgeteilt, so Jörg Baly, Regionaldirektor der Vereinigten IKK. Mit dem zweiten Mittelstandsentlastungsgesetz hat die Bundesregierung einen umfassenden Abbau bürokratischer Hemmnisse für die mittelständische Wirtschaft beschlossen. Einen Eckpfosten schlägt der Gesetzgeber zum 1. Juli 2011 ein. Die Arbeitgeberbescheinigungen zur Berechnung des Kranken-, Verletzten-, Übergangs- und Mutterschaftsgeldes werden jetzt ausschließlich elektronisch an die Krankenkassen übermittelt. Die entsprechende Software steht den Betrieben soweit zur Verfügung, die neuen Zusatzmodule werden an die bestehenden Verfahren angepasst. Dadurch minimiert sich der Umsetzungsaufwand für die Unternehmen. Die Vereinigte IKK unterstützt ihre Betriebe zusätzlich mit einer umfassenden Arbeitshilfe im Internet unter www.vereinigte-ikk.de/au-fallmanagement. Ein Vorteil insbesondere für den Krankengeldbezug. Durch die elektronische Datenübertragung und neue Fristen wird das Verfahren erheblich beschleunigt und ermöglicht eine sehr rasche Berechnung des Krankengeldes. Für die Beschäftigten bedeutet das mehr finanzielle Sicherheit durch einen nahtlosen Einkommensbezug ohne Verdienstausfälle. Der besondere Service der Vereinigten IKK: Liegt die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vor, prüfen die Fachleute der IKK wie bisher, ob Vorerkrankungen vorliegen. Wird mit diesen Vorerkrankungen voraussichtlich der 42. Tag der Arbeitsunfähigkeit erreicht, informiert die IKK umgehend den Arbeitgeber. So kann er diese Information bereits bei der elektronischen Übermittlung der Verdienstbescheinigung zum Krankengeldbezug berücksichtigen. Ihr Gesprächspartner: Jörg Baly Ikk Regionaldirektion Coesfeld Telefon: 02541/930-1100 joerg.baly@vereinigte-ikk.de

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:25 Uhr Seite 17 Kreishandwerkerschaft und Innungen Sparkasse Westmünsterland kooperiert mit regionalem Handwerk Der weltweit steigende Brennstoffverbrauch treibt die Energiepreise und den Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid weiter nach oben. Die Themen Energieeinsparung durch zeitgemäße Wärmedämmung von Wohn- und Funktionsbauten und nachhaltige Energieerzeugung beispielsweise mit Photovoltaik-, Windkraftanlagen sind bei der Politik, in der Wirtschaft sowie bei preis- und umweltbewussten Verbrauchern hochaktuell. Als Marktführer im Privatkundengeschäft unterstützt die Sparkasse Westmünsterland ihre Kunden mit umfassenden Beratungs- und Finanzierungsangeboten auch in den Bereichen Energieeinsparung und Klimaschutz/energetisches Bauen. Energetische Sanierungsmaßnahmen und der Einsatz von erneuerbaren Energien bieten insbesondere auch im Privathaushalt große Einsparpotenziale. "Ein Dauerbrenner dieser Kooperation ist der jährliche Bauratgeber, in dem viele Tipps und Informationen enthalten sind", sagt Frank Jasper, Abteilungsleiter des Firmenkundencenters in Dülmen. Jede energetische Neubau- oder Modernisierungsmaßnahme will sorgfältig geplant, finanziert und realisiert sein. Für Bauherren sind Beratung, Planung, Finanzierung und Umsetzung einer energetischen Modernisierungsmaßnahme daher aufeinander aufbauende Teile eines notwendigen Ganzen. Frank Jasper: "Bei der Planung und Umsetzung klimafreundlicher Modernisierungsmaßnahmen oder der Installation effizienter Anlagen zur Energiegewinnung spielt das Handwerk vor Ort eine zentrale Rolle ­ denn handwerkliches Können, Kreativität und Qualität sind hier besonders gefragt." Gemeinsam mit den Handwerksunternehmen bietet die Sparkasse ihren Kunden kompetente Beratungen und ein umfassendes Angebot an technischen und finanziellen Lösungsmöglichkeiten. So hat die Finanzierung des Wohnungsbaus und des Immobilienkaufs schon im letzten Jahr spürbar angezogen: Um 22,4 Prozent legten die Baudarlehen auf 345,7 Millionen Euro zu. Der Trend zu Energieeffizienz, Modernisierungen und Barrierefreiheit ­ Faktoren, die den Wert einer Immobilie immer stärker beeinflussen ­ ist ungebrochen: Rund 138 Millionen Euro (plus 38 Prozent) wurden hierfür genutzt. "Das zwischenzeitlich auf ein Allzeit-Tief gesunkene Zinsniveau haben sich vorausschauende Immobilienbesitzer für die Zukunft gesichert", weist Frank Jasper auf die sogenannten Forward-Darlehen hin, die sich mit einem Plus von 39 Prozent auf insgesamt 174,8 Millionen Euro belaufen. Die Kooperation der Sparkasse mit regionalen Handwerksbetrieben im Bereich Klimaschutz nutzt dem Umweltschutz, unterstützt die Kundinnen und Kunden bei der Realisierung eigener energetischer Maßnahmen und stärkt die Wirtschaftsstrukturen vor Ort. Gegenüber Firmenkunden unterstreicht diese Zusammenarbeit zudem die Kompetenz und Verlässlichkeit der Sparkasse als Finanzpartner des Mittelstands auch in den Bereichen nachhaltiges Bauen und der Finanzierung von erneuerbaren Energien. Frank Jasper, Sparkasse Westmuensterland SI Basis-Rente im Versorgungswerk Das Problem liegt in der Zukunft ­ Die Lösung gibt es schon heute ! Mit der SI Basis-Rente (= Rürup-Rente) sorgen Sie nicht nur vor. Sie sparen auch noch Steuern. Wer kann mit der Basis-Rente Steuern sparen? Jeder, der Steuern zahlen muss. Wie viel Steuern kann man sparen? Das hängt vom persönlichen Steuersatz und den Beiträgen zur Basis-Rente ab. Ledige können bis zu 20.000 EUR, Verheiratete bis zu 40.000 EUR im Jahr steuerbegünstigt in die SI Basis-Rente investieren. Bestehende Versorgungen (z.B. bei Arbeitnehmern und Beamten) sind bei den Höchstbeträgen aber zu berücksichtigen. Im Jahr 2011 können bereits 72% der Beiträge steuerlich geltend gemacht werden. Jedes Jahr steigt dieser Satz um 2%-Punkte, bis im Jahr 2025 100% der Beiträge absetzbar sind. Diesen Steuervorteil sollten Sie sich wirklich nicht entgehen lassen. Besonders gut für Selbstständige geeignet Die großzügigen Beitragsgrenzen sowie die steigende Absetzbarkeit der Beiträge macht die SI Basis-Rente gerade für Selbstständige so attraktiv. Und sie stellt für diesen Personenkreis in den meisten Fällen die einzige steuerlich geförderte Form der Altersversorgung dar. Wie werden die Leistungen steuerlich behandelt? Erst für einen Rentenbeginn ab 2040 ist die Rente voll steuerpflichtig. Bei einem Beginntermin bis 2040 unterliegen die Rentenzahlungen nur teilweise der Einkommensteuer. Und: Der Steuersatz ist im Rentenalter in der Regel wesentlich geringer als während des Berufslebens. Was passiert bei Insolvenz? Die Basis-Rente ist insolvenzgeschützt im Rahmen des Gesetzes zum Pfändungsschutz der Altersvorsorge davon steuerlich abzugsfähig Flexible Gestaltung der Beitragszahlung Passen Sie Ihre Altersvorsorge Ihren Zielen und finanziellen Möglichkeiten an: Neben Ihren regelmäßigen Beiträgen können Sie jederzeit Zuzahlungen leisten. Aussetzung der Beitragszahlung Wenn es zwischendurch finanziell einmal "eng" werden sollte, können Sie durch eine Beitragspause die Beitragszahlung bis zu 3 Jahre unterbrechen. Hinterbliebenenvorsorge nach Wunsch Damit Ihre Investitionen auch im Todesfall nicht verloren gehen: Hinterbliebenenabsicherung nach Ihren Wünschen. Flexible Absicherung bei Berufs- und Erwerbsunfähigkeit Ihre SI Basis-Rente bietet Ihnen auch für die Arbeitskraftabsicherung mehrere Möglichkeiten: mit weitreichenden Gestaltungsmöglichkeiten. Auf jeden Fall können Sie mit staatlicher Förderung auch Ihre Arbeitskraft absichern.

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:25 Uhr Seite 18 Politik und Handwerk Viel Anerkennung für 50 Jahre Treue zum Beruf und zum Betrieb Bernhard Suttrup feiert Jubiläum im Autohaus Nordhaus "Das macht ihm so schnell keiner mehr nach" freut sich Ernst Nordhaus, Inhaber von Autohaus Gebrüder Nordhaus in Senden, über das 50-Jährige Betriebsjubiläum von Bernhard Suttrup aus Ottmarbocholt. "Er ist bereits bei meinem Vater angefangen und kennt jede Schraube bei uns im Betrieb" berichtet der Firmenchef. Auch Maria Nordhaus lässt es sich nicht entgehen, "dem Bernhard" zu gratulieren. " Ich kann mich gut daran erinnern, dass er immer zur Stelle war, wenn wir ihn brauchten," berichtet sie aus den Zeiten, als noch eine Tankstelle zum Betrieb gehörte. Der Jubiliar hat seine Lehre im April 1961 im Alter von 14 Jahren begonnen. "Nordhaus war damals der einzige KfzBetrieb in der Umgebung" erklärt er. "Eine große Auswahl an Ausbildungsplätzen hatte ich nicht." Allerdings hat er nie bereut, dort in die Lehre gegangen zu sein. Die Betriebstreue ist ein eindeutiger Beweis. Maria Nordhaus und Dr. Michael Oelck gratulieren Bernhard Suttrup, ebenso Ernst Nordhaus, Angelika Nordhaus und für die Belegschaft Lea Nordhaus Die effektiveste Form der Werkstatt-Entsorgung: MOBIWER Pkw-, Lkw- und Buswerkstätten waren für ein Entsorgungsunternehmen immer schon eine große Herausforderung, weil diese in großer Zahl und flächendecken vertreten sind und sich durch eine große Vielfalt von Abfällen vom harmlosen Wertstoff bis zum gefährlichen Abfall auszeichnen. Die Suche nach einem innovativen Fahrzeug, was möglichst viele in einer Werkstatt anfallenden Abfall- und Wertstoffe in einer Tour gesetzeskonform mitnehmen kann, war der Ausgangspunkt der konzeptionellen Arbeit an dem nun vorgestellten Fahrzeug. Schon bald wurde dieses Ziel dahingehend konkretisiert, dass dieses Fahrzeug alle Abfallstoffe aufnehmen können muss, die eine Werkstatt an der ordnungsgemäßen Weiterarbeit hindern könnten (z. B. überlaufende Ölsammeltanks), wenn sie nicht rechtzeitig entsorgt werden. Das neue Fahrzeug MOBIWER sollte auch besonders wirtschaftlich für die Werkstatt und für den Entsorger sein. Mit diesem Ansatz wurde in Zusammenarbeit mit einem namhaften Fahrzeugaufbau-hersteller das jetzt vorgestellte Fahrzeug konzipiert und in einer ersten Probephase bei der REMONDIS Industrie Service in Berlin getestet und weiterentwickelt. Bis jetzt sind fünf und bis Ende 2011 werden sieben dieser Fahrzeuge in der REMONDIS Industrie Service in den Dienst gestellt sein. Jedes ist in der Lage, bei jeder Anfahrt Öl, ölhaltige Betriebsmittel, Brems- und Kühlflüssigkeit aufzunehmen. Zudem ist Raum für die Mitnahme von Kleinmengen an Starterbatterien, wenn diese nicht in entsprechenden Kunststoffboxen (Paloxen) gesammelt werden. In Abstimmung mit dem Autohaus oder der Werkstattleitung, gilt es einen Abhol-rhythmus zu bestimmen, der sich normalerweise am entsprechenden Bedarf bei den ölhaltigen Betriebsmitteln orientiert, aber auch auf andere Fraktionen abgestimmt werden kann. Bei jeder Anfahrt werden dann alle genannten Abfall-/Wertstoffe auf einmal übernommen. Für die Mitarbeiter in den Werkstätten bedeutet das, dass ohne einen Anruf alle problematischen Fraktionen regelmäßig übernommen werden. Der Mitarbeiter (Fahrer) holt die bereitgestellten Behälter mit einer mitgeführten Fasskarre an das Fahrzeug und leert sie mit den integrierten Pumpen (Öl, Brems- und Kühlflüssigkeit) in die festgelegten Tanks. Die ölhaltigen Betriebsmittel werden aus ihren Spezialbehältern "gekippt". Fest eingebaute Öltanks werden durch den mitgeführten Schlauch direkt am Platz in der Werkstatt geleert. Selbstverständlich kann dieses Fahrzeug auch in Betrieben mit entsprechenden Kleinmengen eingesetzt werden. Aufgrund der Verteilung der vorgehaltenen Behältervolumina für die einzelnen Fraktionen ist die Aufgabe für dieses Fahrzeug eindeutig auf kleine und mittelgroße Anfallstellen wie Werkstätten zugeschnitten. REMONDIS Industrie Service bietet mit dieser Innovation seinen Kunden einen umfassenden Service im Bereich der gefährlichen Abfälle, der ergänzt wird durch die Abholung aller anderen anfallenden Wert- und Abfallstoffe durch die bereits bestehenden Fahrzeugsysteme. Weitere Informationen finden Sie unter www.mobiwer.de

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:25 Uhr Seite 19 Kreishandwerkerschaft und Innungen Innungsversammlungen sind die Kontakte an der Basis Auf vielen Innungsversammlungen wurden in den vergangenen Wochen die Weichen für die künftigen Aktivitäten der einzelnen Innungen gestellt. Neue Vorstände wurden gewählt. Drei langjährige Obermeister gaben ihre Ämter an die nächste Generation weiter: Reinhold Terbeck, Maler-Innung, Erich Heeren, Metall-Innung, und Klaus Mönnig, Fachinnung für Elektrotechnik standen nach langjähriger erfolgreicher Arbeit für eine erneute Wahl nicht mehr zur Verfügung. Die Fleischer-Innung, die Bäcker-Innung, die Baugewerken-Innung, die Dachdecker-Innung, die Innung für Land- und Baumaschinentechnik, die Innung der Steinmetze und Steinbildhauer, die Innung für das Kraftfahrzeughandwerk, die Uhrmacher-Innung und die Tischler-Innung bestätigten die zum Teil seit vielen Jahren engagierten ehrenamtlich tätigen Kräfte in ihren Funktionen. Das zeigt die Kontinuität dieser Gemeinschaften, die die Basis der Handwerksorganisation bilden. Die Innungen zeigen sich neuen Entwicklungen gegenüber stets aufgeschlossen, die sie auch selbst anstoßen. Das zeigt sich zum Beispiel bei den Fachvorträgen, die einen wichtigen Teil der Versammlungen ausmachen und aktuelle Themen aufgreifen und viele Sachinformationen vermitteln. Wichtige Impulse für die Innungsmitglieder gab es auf den Versammlungen auch seitens der Kreishandwerkerschaft. Von neuesten Entwicklungen im Tarifbereich bis hin zum drohenden Fachkräftemangel wurden aktuelle Themen angesprochen und Lösungsansätze skizziert. Zahlreiche Diskussionen und Gespräche auf den einzelnen Versammlungen zeigen immer wieder, wie wichtig der Austausch der Innungsmitglieder untereinander ist. Unterstützt werden sie in ihrer Arbeit durch eíne starke Kreishandwerkerschaft, die damit deutlich macht, dass sie nicht nur verwaltend tätig ist, sondern die Aktivitäten der Innungen begleitet und fördert. Der neu gewählte Vorstand der Maler- und Lackierer-Innung: Walter Mayer, Coesfeld-Lette, Josef Knapp, Coesfeld, Guido Bäumer, Rosendahl, Andreas Terbeck, Coesfeld, Obermeister Herbert Eschhaus, Nottuln, Stellvertretender Obermeister Markus Massmann, Lüdinghausen und Dieter Meiners, Billerbeck Der neu gewählte Vorstand der Fachinnung für Elektrotechnik Coesfeld. v.r.: Andreas Baumeister, Coesfeld, neuer Obermeister Alfred Hörbelt, Coesfeld Lette, Albert Eickenbusch, Billerbeck, Heinrich Muhle, Seppenrade, Klaus Mönnig, Coesfeld und Ludwig Scharmann, Senden. Klaus Mönnig bleibt Vorstandsmitglied und ist besonders in den Fachausschüssen des Landesverbandes tätig. Peter Schuchart, Geschäftsführer des MalerLackierer Landesinungsverban NRW (r) überreichte für seine langjährige Tätigkeit in der Innung, die silberne Ehrennadel des Landesverbands an Günter Langener , der aus dem Vorstand ausgeschieden ist.

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:25 Uhr Seite 20 Kreishandwerkerschaft und Innungen Metall-Innung : Die Versammlung wählte einstimmig Karl Heimann, Darup, zum neuen Obermeister und Siegfried Hericks, Havixbeck, zum neuen stellvertretenden Obermeister. Der neue Vorstand: (v.l.) Antonius Lau , Nottuln, Heinrich Brockmann, Dülmen, Frank Schaefer, Dülmen, Martin Osterkamp ,Dülmen, Erich Heeren als Ehrenobermeister, Karl Heimann, Darup, Siegfried Hericks , Havixbeck, Rolf Heymann, Senden und Ulrich Müller, Kreishandwerkerschaft. Bild oben rechts: "Reinhold Terbeck" so der neue Obermeister der Maler-und LackiererInnung, Herbert Eschhaus, "hat durch seine Arbeit ganz wesentlich die Entwicklung der Innung und des Malerhandwerks im Kreis Coesfeld beeinflusst" Reinhold Terbeck (Bild) wurde zum Ehrenobermeister ernannt. Richtiges Licht für die Bäcker Der neue Obermeister der Metall-Innung, Karl Heimann, dankte er seinem Vorgänger Erich Heeren für die sehr menschliche und harmonische Führung der Innung.Für die Verdienste überreichte er Heeren die goldene Ehrennadel des Fachverbandes Metall NRW, zudem wurde Heeren zum Ehrenobermeister ernannt. Impressum V.i.S.d.P.: Dr. Michael Oelck Herausgeber: SGKH Service Gesellschaft der Kreishandwerkerschaft Coesfeld Redaktion: Maria Gillissen Borkener Str. 1, 48653 Coesfeld Telefon: 0 25 41 - 94 56 0 www.kh-coesfeld.de Druck: Lensing-Druck, Ahaus Fotos (soweit nicht anders angegeben) Kreishandwerkerschaft / HBS e.V. Anzeigen: Maria Gillissen Telefon: 0 25 41 - 94 56 15 E-Mail: gillissen@kh-coesfeld.de Vor der Innungsversammlung der Bäcker begrüßte Vorstandsmitglied Hermann Grote, Inhaber der Bäckerei Grote, die Mitglieder in seinem Backbetrieb am Pappelwäldchen in Dülmen. Er führte durch seinen Backbetrieb, erläuterte die Arbeitsabläufe und die neuesten Maschinen. Ein rege Diskussion unter den Backfachleuten zu verschieden Maschinen und Blechen brachte einige neue Anregungen. Die anschließende Versammlung fand dann im Cafe` Grote in Dülmen statt. Beeindruckend war der Beitrag der Firma abalight, Billerbeck, zu neuesten energiesparenden LED-Beleuchtungen, speziell für Verkaufstheken und Backstuben.

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:25 Uhr Seite 21 Kreishandwerkerschaft und Innungen Strom für das Handwerk Kooperation mit Stadtwerken Coesfeld und Dülmen Attraktive Konditionen zu Festpreisen ­ das bietet eine exklusive Kooperation der Kreishandwerkerschaft Coesfeld mit den Stadtwerken Coesfeld und den Stadtwerken Dülmen. Gemeinsam mit den beiden Top-Energieversorgern aus der Region konnte jetzt ein innovatives Angebot für die Versorgung mit Strom verhandelt werden, das allen Innungsmitgliedern der Kreishandwerkerschaft in den vergangenen Wochen angeboten wurde. Die Kooperation mit der KH besteht schon seit 12 Jahren, allerdings nur für die jeweiligen Netzgebiete. "Neu ist, dass wir jetzt für alle Innungsmitglieder der KH Coesfeld außerhalb des angestammten Versorgungsgebietes Strom zu diesen Sonderkonditionen anbieten und das mit einer Festlaufzeit von 2 Jahren," erklärt Jörg Dorroch, Stadtwerke Coesfeld. Bei einer Informationsveranstaltung mit den beiden Energieversorgern, wurden vor allem die individuellen Fragen der Innungsbetriebe geklärt. Die Vertriebsleiter der Stadtwerke Coesfeld und Dül- Kooperieren in der Stromversorgung (von links): Jörg Dorroch und Ludger Waltering, Stadtwerke Coesfeld, Sabine Roters, Kreishandwerkerschaft und Josef Fauler, Stadtwerke Dülmen men, Jörg Dorroch und Josef Fauler, gaben Einblicke und erläuterten alle Einzelheiten zu den neuen Rahmenverträgen. "Die lokale Nähe und der freundliche Kundenservice durch einen Ansprechpartner vor Ort, machen die lokalen Stromversorger zu einem idealen Partner für das Handwerk", führt Sabine Roters von Kreishandwerkerschaft Coesfeld aus. Das Produktpaket bietet neben seinen attraktiven Konditionen vor allem Planungssicherheit. Diese ist aufgrund der aktuellen Entwicklung an den Energie- und Großhandelsmärkten von großer Bedeutung. Weitere Informationen gibt Sabine Roters, Kreishandwerkerschaft Coesfeld, Tel.: 02541-945641. Datenschutz ­ worauf Arbeitgeber achten sollten Das Bundesdatenschutzgesetz regelt das Recht des Einzelnen selbst darüber zu bestimmen, wer von seinen persönlichen Daten Kenntnis hat und wer sie nutzen darf. Dieser Schutz geht so weit, dass in Unternehmen, in denen mehr als neun Personen mit personenbezogenen Daten, d. h. Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer Person, umgehen, einen Datenschutzbeauftragten bestellen müssen. Umgehen heißt in diesem Zusammenhang erheben, verarbeiten, nutzen, speichern, weitergeben von Daten im automatisierten Verfahren. Typischerweise ausgeschlossen von der Berufung als Datenschutzbeauftragter sind Geschäftsführer oder Inhaber, Leiter der IT, Personalchef, Administrator, FirmenanKontakt: Klaus Bathe Tel.: 02541945625 Fax: 02541945666 E-Mail: bathe@khcoesfeld.de Ass. Klaus Bathe, Rechtsabteilung Ihrer Innung walt etc. Der Datenschutzbeauftragte in einem Betrieb wirkt auf die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen hin, zeigt weiter den Ist-Zustand der EDV und des Netzwerks auf und prüft, ob hier Richtlinien eingehalten werden. Das führt jeweils zu einer sog. Vorabkontrolle bei automatisierten Verfahren und zur Führung eines sog. Verfahrensverzeichnisses. Für interne betriebliche Datenschutzbeauftragte werden vielfach Schulungen angeboten. Mittlerweile gibt es auch die Berufe der Fachkraft für Datenschutz und Datenschutzbeauftragte, welche als externe Datenschutzbeauftragte für Unternehmen tätig sein können. Allerdings sollten auch kleinere Unternehmen auf die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Schutzvorschriften achten und hinwirken. Wenn Datengeheimnis und Datensicherheit beachtet werden, sind schon erste hinreichende Maßnahmen zur Gewährleistung des Arbeitnehmerdatenschutzes gegeben.

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:25 Uhr Seite 22 Neue Innungsmitglieder "Stadtwerke Coesfeld ­ immer gut versorgt!" Mehr Durchblick im Unternehmensmanagement FINANZBUCHHALTER/IN HWK Dieser Lehrgang qualifiziert Sie als Mitarbeiter/in des Finanz- und Rechnungswesens für verantwortungsvolle Aufgaben bei der wirtschaftlichen und finanziellen Analyse in Mittelstand oder Verwaltung. START-TERMIN 02.05.2012 mi von 18­21.15 Uhr und sa von 8.30­13.30 Uhr, Dauer ca. 18 Monate INFO-TERMIN 16.11.2011 um 17 Uhr im HBZ Münster BETRIEBSWIRT/IN HWK Für Meister, Techniker, Dipl.-Ingenieure, Fachwirte, Kaufleute und Gesellen mit Teil III der Meisterprüfung INHALTE UND MODULE: Betriebswirtschaft / Unternehmensplanspiel / Volkswirtschaft / Personalmanagement / Privat-, Arbeits-, Steuer- und Sozialversicherungsrecht START-TERMINE 2. HALBJAHR 2011 2 x wöchentlich abends oder am Wochenende (ca. 18 Monate) 12.09.2011 mo + mi von 17.30 Uhr bis 21.30 Uhr in Rheine 23.09.2011 fr 17.00 Uhr bis 21.00 Uhr + sa 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr in Bocholt 27.09.2011 di + do von 17.30 Uhr bis 21.30 Uhr 30.09.2011 fr 17.00 Uhr bis 21.00 Uhr + sa 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr in Gelsenkirchen nur 1 x wöchentlich ganztags (ca. 18 Monate) 09.09.2011 nur freitags von 08.30 Uhr bis 17.00 Uhr 19.09.2011 nur montags von 08.30 Uhr bis 17.00 Uhr Tagesschule nur in Münster (6 Monate) 10.10.2011 mo ­ fr von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr 02.01.2012 mo ­ fr von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr Stadtwerke Coesfeld GmbH Dülmener Straße 80 48653 Coesfeld Tel. 02541 929-0 Wir stellen vor: Sabine Roters Sabine Roters ist die "Neue", zuständig in der Kreishandwerkerschaft und dem HBS e.V. für Marketing und das Seminarwesen. Frau Roters, was sind Ihre Aufgaben in der Kreishandwerkerschaft? S.Roters: Die Aufgaben rund um das Marketing sind neu gebündelt worden. Neu ist das online-marketing. Aber auch das Seminarwesen wird jetzt von mir hauptsächlich betreut und das Team koordiniert. Unsere Internet-Seiten sind bereits erneuert worden. Zudem bin ich für sämtliche Sonderprojekte der Innungen mit zuständig. Wir wollen die Dienstleistung der Innungen und die Vorteile der Innungsmitgliedschaften noch stärker in den Vordergrund bringen Was sind aktuelle Vorteile der Innungsmitgliedschaft? S.Roters: Mit einer Mitgliedschaft nutzt jeder Betrieb zum Beispiel die kostenlose Betriebs und Rechtsberatung, auch im Arbeits- und Sozialrecht, Wettbewerbsrecht und MahnInkasso-und Vollstreckungsverfahren werden Innungsmitglieder schnell, kompetent und kostenfrei beraten. Allein Wir starten! INFO-TERMINE 21.09.2011 um 18.00 Uhr im HBZ Münster 30.11.2011 um 18.00 Uhr im HBZ Münster Fördermöglichkeiten durch Meister-BAföG, Bildungsgutschein, -schecks oder -prämie! Wir beraten Sie gern und nehmen uns Zeit für Sie! Kontakt: christina.maretzke@hwk-muenster.de, Tel. 0251/705-1113 HBZ Münster, Echelmeyerstr. 1­2, 48163 Münster, www.hbz-bildung.de bei einer anwaltlichen Beratung lässt sich für ein Innungsmitglied viel Geld sparen. Bei der Lehrlingsausbildung können die Innungsmitglieder bei Gebühren der Zwischenprüfung und der Gesellenprüfung einsparen. Außerdem bieten wir interessante Rahmenverträge, wie die e neue Rahmenvereinbarung im Bereich Strom. Innungsmitglieder können damit besonders günstige Konditionen erhalten. Sie sind auch für das Seminarwesen zuständig, was bieten Sie in diesem Bereich? S.Roters: Wir bieten viele berufsorientierte und marktgerechte Schulungs- und Weiterbildungsangebote an. Aktuell sind gerade zum Beispiel die Schulungen im Bereich Elektromobilität für die KFZ-Innung, aber auch im Bereich CNC, CAD oder auch im kaufmännischen Bereich. Eine fundierte Aus- und Weiterbildung ist schließlich die Grundvoraussetzung, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Sabine Roters, Tel.: 02541-9456-15, roters@kh-coesfeld.de

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:25 Uhr Seite 23 Neue Innungsmitglieder Wir begrüßen als neue Innungsmitglieder: Kristina Kuhlmann, Senden, Friseur Matthias Müthing, Billerbeck, Tischler R + S Bauunternehmen UG, Coesfeld, Baugewerken R + T Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Billerbeck, Elektro Jens Stricksner, Gronau, Kfz Ludger Witthoff, Ascheberg, Baugewerken Bastian Mey, Coesfeld, Bäcker Christoph Schenk, Dülmen, Sanitär Thomas Pennekamp, Dorsten, Landmaschinen Klaus Ulrich Belker, Rosendahl, Maler Daniel Gröver, Coesfeld, Elektro Stephan Löpenhaus, Bottrop, Uhrmacher Alba Bauunternehmung GmbH, Senden, Baugewerken Sahin Alak, Ascheberg, Elektro Ulrich Nienhaus, Dingden, Uhrmacher Oliver Achterholt, Havixbeck, Sanitär Ida Tetik, Coesfeld, Friseur Auto Tuschmann GmbH, Selm, Kfz weiperfriseure.GmbH, Havixbeck Friseur Christian Voss, Ascheberg Tischler Isa Bussmann, Billerbeck Friseur Elektrotechnik Gövert GmbH, Dülmen Elektro Gemeinsam in die Zukunft. Als Partner Ihres Unternehmens begleiten wir Sie mit schnellen Entscheidungen und zuverlässigem UnternehmerDialogs. Damit wir gemeinsam in der Region wachsen! Innungsbetreuer Josef Fels gratuliert Daniel Gröver aus Coesfeld-Lette zur Innungsmitgliedschaft. Der Elektrotechnikermeister hat im Jahr 2009 seine Meisterprüfung abgelegt und sich 2011 selbständig gemacht. Mitarbeiter hat er noch keine. "Ich möchte die Firma langsam wachsen lassen, die Kreishandwerkerschaft ist dabei für mich ein verlässlicher Partner" betont der frischgebackene Unternehmer zuversichtlich. VR-Bank Westmünsterland eG

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A11-1562 News im Handwerk Inhalt 12.07.2011 20:25 Uhr Seite 24 Typisch Vereinigte IKK: eine Krankenkasse, die immer erreichbar ist. Sie schätzen es, wenn eine Krankenkasse persönlich und telefonisch gut erreichbar ist ­ manches möchten Sie aber online regeln? Dafür gibt's unser Online-Kunden-Center: Einfach unter www.vereinigte-ikk.de anmelden. Unser persönlicher Service steht Ihnen natürlich weiterhin offen: Besuchen Sie uns in unseren Kunden-Centern in Coesfeld, Dülmen und Lüdinghausen oder rufen Sie uns an unter Tel. 02541.930-1150. www.vereinigte-ikk.de Die pfändungs- bzw. insolvenzgeschützte Altersversorgung für selbstständige Handwerker! Die "Rürup-Rente" ist für den selbstständigen Handwerker die ideale Möglichkeit, eine lebenslange pfändungs- bzw. insolvenzgeschützte Altersversorgung aufzubauen. Zusätzlich unterstützt Sie das Finanzamt dabei: Ledige können bis zu 20.000 EUR (Verheiratete 40.000 EUR) pro Jahr für die "RürupRente" steuerlich geltend machen. Gemeinsam mit unserem Partner, der berufsständischen SIGNAL IDUNA Gruppe, haben wir hierzu entsprechende Produkte entwickelt. Die Vorteile auf einen Blick: I Pfändungs- bzw. insolvenzgeschützter Aufbau einer staatlich geförderten lebenslangen Altersversorgung. I Die "Rürup-Rente" ist "Hartz IV" geschützt. I Der Einschluss von Invaliditäts- und Hinterbliebenenleistungen ist möglich. I Je nach Produktwahl erfolgt keine Gesundheitsprüfung. Wenden Sie sich an den bewährten Partner Ihres Versorgungswerkes: SIGNAL IDUNA Gruppe Filialdirektion Münster Ossenkampstiege 111 48163 Münster Telefon (02 51) 7 77 71-16 Telefax (02 51) 7 77 71 28 Generalagentur Dieter Uphoff Gerichtswal 13 48653 Coesfeld Telefon (0 25 41) 98 08 63 Telefax (0 25 41) 98 08 64 Generalagentur Ludger Wischerhoff Brinkstraße 26 46325 Borken Telefon (0 28 61) 60 27 20 Telefax (0 28 61) 9 13 62 Spezialist für gefährliche Abfälle. > Industrie Service Gefährliche Stoffe flächendeckend sammeln, professionell aufbereiten und konsequent verwerten. Wir bieten moderne Dienstleistungen an, die in der Branche Maßstäbe setzen. Sie möchten mehr wissen? Dann rufen Sie an oder mailen Sie uns. REMONDIS Industrie Service GmbH & Co. KG, Brunnenstr. 138, 44536 Lünen Telefon: 02306 106-673, Telefax: 02306 106-686 industrie-service@remondis.de, www.remondis-industrie-service.de AZ Kreishandwerkerschaft Coesfeld 90x130.indd 1 09.07.2010 10:37:48 Uhr www.signal-iduna.de